Umfrageergebnisse zum Schutz von Kindern in sozialen Medien
Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt, dass 76 Prozent der Deutschen der Meinung sind, Kinder und Jugendliche seien in sozialen Medien nicht ausreichend geschützt. Nur 18 Prozent der Befragten halten den Schutz für ausreichend,während sechs Prozent keine Meinung äußerten oder sich enthielten. Die Umfrage wurde im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) durchgeführt und von der „Rheinischen Post“ berichtet.
Forderungen des Verbraucherzentrale Bundesverbandes
VZBV-Vorständin Ramona Pop fordert konkrete Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen im Internet. Sie betont, dass Plattformen so gestaltet sein müssen, dass keine Suchtgefahr besteht und Minderjährige geschützt sind, ohne sie auszuschließen.Pop fordert, dass Plattformen standardmäßig sicher und fair gestaltet sein sollen. Schädliche Funktionen wie Autoplay und negativ verstärkende Empfehlungsfeeds sollen von Anfang an deaktiviert sein.
Altersverifikation und Schutzmaßnahmen
Pop spricht sich für eine verpflichtende Altersverifikation aus, um bestimmte Funktionen freizuschalten. Nur Erwachsene sollen nach einem Altersnachweis Funktionen aktivieren können, die beispielsweise Fremden erlauben, Kontakt aufzunehmen. Dieser Ansatz soll alle Nutzer,insbesondere Minderjährige,umfassend schützen und gleichzeitig die Teilhabe junger Menschen an der digitalen welt sicherstellen.
Details zur Umfrage
Die Forsa-Umfrage wurde vom 10. bis 12. Februar durchgeführt und befragte 1.002 Personen ab 18 Jahren.











