DIHK fordert Reformen von der Bundesregierung
Angesichts der schlechten Wirtschaftslage fordert die Deutsche industrie- und handelskammer (DIHK) die Bundesregierung auf,bis zum Sommer tiefgreifende Reformen einzuleiten. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov äußerte sich in der „Bild“ besorgt über die derzeitige Stimmung in deutschen Unternehmen.
Forderungen der DIHK
Melnikov kritisierte den Standort Deutschland als zu teuer, zu langsam und zu kompliziert. Sie forderte, die Energiesteuern für Diesel, Benzin, Gas und Heizöl vorübergehend auf das EU-Mindestniveau zu senken. Dies würde Benzin um rund 35 Cent und Diesel um knapp 17 Cent pro liter entlasten. Zudem müsse die Stromsteuer dauerhaft auf das EU-Mindestniveau gesenkt werden.
Weitere Maßnahmen
Die DIHK-Hauptgeschäftsführerin betonte die Notwendigkeit, die Arbeitskosten zu senken und bürokratische Hürden abzubauen.Sie forderte Berlin und Brüssel auf, Maßnahmen auszusetzen, die die wirtschaftliche Entwicklung behindern. Dies würde Unternehmen und Staat erhebliche Summen sparen.Melnikov warnte, dass die Zukunft des Standorts Deutschland gefährdet sei, wenn die Politik nicht handele.










