Debatte um Social-Media-Verbot
Die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), ramona Pop, hat sich in der Diskussion um ein Social-Media-Verbot gegen starre Altersgrenzen ausgesprochen.
Kritik an Altersbeschränkungen
„Ein Social-Media-Verbot mit starren Altersbeschränkungen ist kein Allheilmittel“, sagte Pop der „Rheinischen Post“. Sie äußerte Bedenken, dass die Debatte lediglich auf Altersbeschränkungen reduziert werden könnte, die leicht umgangen werden können, wie das Beispiel Australien zeige.
Forderung nach Anpassung der Geschäftsmodelle
Pop forderte, dass Plattformen gezwungen werden sollten, ihre Geschäftsmodelle anzupassen. Sie kritisierte Mechanismen wie Endlos-Scrolling und Autoplay-Videos, die Nutzer binden, sowie manipulative Techniken und potenziell gefährliche Inhalte.
Risiken durch Gesundheitsinhalte
Besonders riskant seien Inhalte von vermeintlichen Gesundheitsexperten, die Diät-Tipps geben und Mädchen in Essstörungen treiben könnten. Pop warnte vor KI-basierten Empfehlungen, die gesundheitlich fragwürdig sein könnten. Sie forderte gesetzgeberische Regulierung und sichere Standardeinstellungen zum Schutz der Verbraucher.










