AfD Rheinland-Pfalz fordert Treffpunkte in Wahlkreisen
Die AfD in Rheinland-Pfalz hat ihre Abgeordneten dazu verpflichtet, in ihren Wahlkreisen eigene Treffpunkte einzurichten. Dies berichtet die "Bild" in ihrer Donnerstagausgabe.Verpflichtung zur Einrichtung von Anlaufstellen
Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, Sebastian Münzenmaier, sollen die Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Partei in jedem Wahlkreis eine Anlaufstelle für Bürger eröffnen. Idealerweise soll dies in Form einer Kneipe geschehen.Strafzahlungen bei Nichteinhaltung
Sollten die Abgeordneten dieser Verpflichtung nicht nachkommen, müssen sie monatlich einen mittleren dreistelligen Betrag in einen gemeinsamen Topf einzahlenAfD Rheinland-Pfalz fordert Abgeordnete zu Treffpunkten auf
Die AfD in Rheinland-Pfalz hat ihre Abgeordneten verpflichtet, in ihren Wahlkreisen eigene Treffpunkte einzurichten.Bei Nichteinhaltung drohen Strafzahlungen.
Verpflichtung zur Einrichtung von Anlaufstellen
sebastian Münzenmaier, stellvertretender Vorsitzender der AfD-bundestagsfraktion, erklärte in der „Bild“, dass die Landeskonferenz die Landtags- und Bundestagsabgeordneten angewiesen habe, in jedem Wahlkreis eine Anlaufstelle für Bürger zu eröffnen. Idealerweise solle dies in Form einer Kneipe geschehen. Alternativ müssten die Abgeordneten monatlich einen mittleren dreistelligen betrag in einen gemeinsamen Topf einzahlen, aus dem Projekte vor Ort finanziert werden sollen.
Ziel: Präsenz im ländlichen Raum stärken
Münzenmaier betonte, dass die Partei ihre Präsenz im ländlichen Raum ausbauen und neue Wähler gewinnen wolle. „Unser Anspruch ist: Politik aus dem Dorf für das Dorf“, sagte er.
Kritik von der SPD
Der Plan stößt bei der SPD auf Kritik. Dirk Wiese, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, äußerte gegenüber der „Bild“, dass Kneipengespräche seit Jahren gelebter Alltag seien. Er warf der AfD vor, lediglich bestehende Konzepte zu kopieren. Wiese kritisierte zudem, dass in einer AfD-Kneipe das Bier schal werde und viele Menschen aufgrund von Hasskommentaren zu Hause blieben.











