Zusammenarbeit zwischen Deutschland und tschechien
Bundeskanzler Friedrich merz (CDU) erwartet trotz des EU-skeptischen Kurses der neuen tschechischen Regierung eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Deutschland und Tschechien seien „enge Partner“ und das solle auch so bleiben,sagte Merz am Dienstag im Kanzleramt nach einem Treffen mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis.
Bilaterale Projekte im Fokus
merz kündigte an, dass beide Länder vereinbart haben, sich über bilaterale Projekte auszutauschen. Teams sollen beauftragt werden, Verkehrs- und Energieprojekte zu prüfen und voranzubringen. Der Antrittsbesuch von Babis sei der Beginn einer guten Zusammenarbeit, auch zwischen den beiden Regierungschefs, so Merz.
Wirtschaftliche Beziehungen und EU-Emissionshandel
Babis betonte, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Tschechien „hervorragend“ seien. er äußerte jedoch Kritik am EU-Emissionshandelssystem, das zunehmend Spekulationen ausgesetzt sei. Merz erklärte, Deutschland wolle grundsätzlich am ETS-System festhalten, möglicherweise sei jedoch eine Anpassung nötig. Darüber werde man bei einem EU-Gipfel sprechen.
Politischer Hintergrund
Andrej Babis ist seit Anfang Dezember 2025 zum zweiten Mal Ministerpräsident Tschechiens. Der oft als Rechtspopulist beschriebene Milliardär führt eine EU-skeptische Koalition an.











