Vorbehalte innerhalb der SPD gegen Karin prien als Bundespräsidentin
Innerhalb der SPD-Spitze gibt es Vorbehalte gegen eine mögliche Kandidatur von Familienministerin Karin Prien (CDU) als Bundespräsidentin. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Serpil Midyatli äußerte gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass sie es zwar überfällig finde, dass eine Frau das Amt übernimmt, jedoch könne sie sich Frau Prien in dieser Rolle nicht vorstellen. Midyatli kritisierte Priens Politik als trennend und betonte die Notwendigkeit von Halt und Orientierung in der Gesellschaft.
Koalition strebt gemeinsamen Vorschlag an
Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Achim Post erklärte ebenfalls im „Tagesspiegel“, dass er davon ausgehe, die koalition werde einen gemeinsamen Vorschlag für die Nachfolge des amtierenden Bundespräsidenten unterbreiten. Er würde es begrüßen, wenn die Bundesversammlung eine Frau in das höchste Staatsamt wählen würde und halte dies für angemessen.
Ralf Stegner über Priens politische Perspektiven
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner kommentierte Priens Vorstoß für ein Ende des Ehegattensplittings. Sollte sich Prien mit dieser Haltung innerparteilich durchsetzen, wäre dies ein Zeichen für weitergehende politische Perspektiven von ihr, so Stegner gegenüber dem „Tagesspiegel“.











