grüne kritisieren Vorstoß zur Gasförderung
Die Grünen haben den Vorstoß von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zur Förderung von Gas in Deutschland scharf abgelehnt. Julia Verlinden, stellvertretende Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, bezeichnete die Pläne als „völliger Wahnsinn“ und kritisierte den Einfluss der Gaslobby im Wirtschaftsministerium.
Reiches Plädoyer für heimische Gasreserven
Katherina Reiche hatte sich für eine Ausweitung der Förderung von heimischem gas ausgesprochen. Sie betonte die Bedeutung der eigenen Reserven in Deutschland und die Notwendigkeit, über die Förderbedingungen zu sprechen, insbesondere in geopolitisch herausfordernden zeiten. Reiche hob hervor, dass eine sensible Abwägung zwischen Umweltinteressen und Rohstoffversorgung erforderlich sei.
hintergrund zur Fracking-Technologie
Die Gas-Förderung mittels Fracking-Technologie ist seit 2017 in Deutschland untersagt. Dieses verfahren birgt Risiken für das grundwasser, da Chemikalien unter Druck in tiefe Gesteinsschichten gepresst werden, um gas zu extrahieren.
Vergleich mit niederländischem Gasfeld
reiche verwies auf die Erlaubnis der Bundesregierung an die Niederlande, ein Gasfeld in der Nordsee zu explorieren. Sie argumentierte, dass Ähnliches auch von deutscher Seite aus möglich sein sollte, um unpopuläre Maßnahmen nicht auf Nachbarländer abzuwälzen.
Forderung nach Reduzierung des Gasverbrauchs
Julia Verlinden forderte die Bundesregierung auf, eine Strategie zur wirksamen Reduzierung des Gasverbrauchs vorzulegen. Dies sei entscheidend, um bezahlbare Energie zu sichern und das Klima sowie die Lebensgrundlagen zu schützen.











