Die Frauenhauskoordinierung kritisiert die Pläne der Bundesregierung zur Einführung elektronischer Fußfesseln für Gewalttäter als unzureichend. Geschäftsführerin Sibylle Schreiber betont, dass zur Verhinderung von Femiziden strukturelle Veränderungen nötig seien. Die fußfessel könne in Hochrisikofällen ein wichtiges Mittel sein, ersetze jedoch nicht ein verbindliches Risikomanagement oder die Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Fachberatungsstellen und Frauenhäusern. Ohne klare Verfahren, ausreichende Ressourcen und verlässliche Finanzierung bleibe der Gewaltschutz lückenhaft.











