Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit
Die aktuelle Ausgabe der Arbeitskammer-Zeitschrift AK-Konkret betont, dass Klimaschutz für alle bezahlbar sein muss. Der Umbau zu einer klimaneutralen Gesellschaft ist notwendig,hängt jedoch entscheidend von seiner sozialen Ausgestaltung ab.
Verteilungsfrage im Klimaschutz
Klimaschutz ist derzeit eine Verteilungsfrage.Wenn Klimapolitik als Bedrohung der wirtschaftlichen existenz wahrgenommen wird, schwindet die Zustimmung zu ökologischen Maßnahmen und das Vertrauen in Politik und Demokratie gerät unter Druck. Haushalte mit geringen Einkommen tragen die Kosten von Klimaschutzmaßnahmen überproportional stark, während die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung fast die Hälfte der globalen CO₂-Emissionen verursachen.
maßnahmen für soziale Gerechtigkeit
Die Arbeitskammer fordert eine sozial gerechte Klimawende. Förderprogramme sollten gezielt auf Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen ausgerichtet werden. Investitionen in ein nachhaltiges Mobilitätssystem sind notwendig. Klare politische Rahmenbedingungen sollen Planungssicherheit schaffen. sehr hohe Vermögen sollten angemessen an der Finanzierung der Klimabewältigung beteiligt werden.
Weitere Themen der AK-Konkret
Ein weiterer Beitrag der Ausgabe fasst die Ergebnisse des „Index Gute Arbeit Saar“ zusammen, der Handlungsbedarf bei den Arbeitsbedingungen im Saarland aufzeigt.Anlässlich des 75-jährigen jubiläums der arbeitskammer startet eine Serie über die Geschichte der Kammer. Weitere Beiträge behandeln Themen aus dem Arbeitsleben sowie Kunst und Kultur. Schwerpunkt des AK-Konkret-Spezials „Aktiv im Betrieb“ sind die Betriebsratswahlen ab März.
Das Magazin AK-Konkret ist als PDF auf der Website der Arbeitskammer verfügbar.








