Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich für ein Verbot von Social-Media-Plattformen für Kinder ausgesprochen. Andreas Audretsch, stellvertretender Vorsitzender der Grünen-Bundestagsfraktion, fordert hingegen eine differenzierte Debatte.
Debatte über Social-Media-Verbot
Audretsch betonte die Notwendigkeit, die Altersgrenzen für ein verbot zu diskutieren, etwa ab 14 oder 16 Jahren. zudem sollten höhere Anforderungen an die Plattformen gestellt werden, um süchtig machende Algorithmen zu regulieren. Dies äußerte er gegenüber den Sendern RTL und ntv.
Einbindung der Jugend
Die Grünen planen, ein Jugendforum einzuberufen, um gemeinsam mit jungen Menschen die besten Ansätze zu erarbeiten. Ziel ist es, die Auswirkungen und den Umgang mit Social Media besser zu verstehen.
Doppelter Ansatz
Audretsch skizzierte einen doppelten Ansatz: Einerseits sollen klare gesetzliche Regeln geschaffen werden, andererseits soll die Medienkompetenz junger Menschen gefördert werden, um ihnen den Umgang mit den Plattformen zu erleichtern.










