Howard Carpendale über Herausforderungen in der Musikbranche
Sänger Howard Carpendale äußert sich besorgt über die Zukunft der Musikbranche. Er warnt,dass eine Karriere in der Musik aufgrund von Künstlicher Intelligenz (KI) nahezu aussichtslos sei. „Lernt basketball. Da hat man bessere Chancen, sein Leben zu finanzieren, als mit Musik“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ an Nachwuchs-Künstler gerichtet.
Einfluss von Künstlicher Intelligenz
Carpendales Befürchtungen basieren auf der Fähigkeit von KI, eigene Musik zu komponieren. Dies erschwere es jungen Talenten, sich gegen die massive Konkurrenz auf Streamingdiensten durchzusetzen. „Es kommen täglich weltweit 80.000 neue Titel auf den Markt“, so Carpendale. Wer heute als Musiker erfolgreich sein wolle, müsse auf das Prinzip Hoffnung setzen: „Schreibe deine eigenen Lieder, lade sie hoch und bete. Anders geht es nicht.“
Persönliche Einschätzung
Auch für sich selbst sieht Carpendale keine großen Erfolge mehr.“Ich rechne nicht damit,dass ich jemals wieder einen großen Hit haben würde“,erklärte er. Sein Urteil über den aktuellen Markt lautet: „Die Branche ist kaputt.“







