Deutsch-amerikanische Beziehungen unter Druck
Nach der Münchner Sicherheitskonferenz sieht Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) das deutsch-amerikanische Verhältnis weiterhin unter Druck. In einem interview mit der „Rheinischen Post“ äußerte er, dass die Rede von Außenminister Rubio zwar versöhnlicher und diplomatischer war, grundlegende Differenzen mit der Trump-Administration jedoch bestehen bleiben. „Niemand sollte sich jetzt nach der Münchner Sicherheitskonferenz zurücklehnen und sagen, das wird schon alles“, betonte Klingbeil. Entscheidend sei, Europa stärker und unabhängiger zu machen, weshalb Deutschland gemeinsam mit Frankreich und anderen vorangehe.
Verhältnis zu den USA
Der SPD-Chef bezeichnete sich als überzeugten Transatlantiker, kritisierte jedoch die Debatte über Grönland und Trumps Zolldrohungen. „Wir haben klargemacht, dass wir uns als Europäer nicht erpressen lassen.Das hat trump zum Einlenken gebracht“,erklärte Klingbeil. Diese Klarheit und dieses Selbstbewusstsein seien weiterhin notwendig.
Rolle von CDU-Kanzler merz
Mit Blick auf die Rolle von CDU-Kanzler Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte Klingbeil, dass Merz den richtigen Ton getroffen habe.“Wir setzen auf ein souveränes, selbstbewusstes Europa. Gleichzeitig bleibt unsere Hand in die USA ausgestreckt“, so Klingbeil.











