Felix klein verlässt Amt des Antisemitismusbeauftragten
Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der bundesregierung, wird im Sommer aus seinem Amt scheiden. Er plant, sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu widmen. Klein äußerte gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dass er nach rund acht Jahren in diesem Amt und vier weiteren Jahren im Auswärtigen Amt, in denen er sich mit Antisemitismus und Holocausterinnerung beschäftigt hat, die Zeit für einen Wechsel gekommen sieht.
Beruflicher Hintergrund und Amtszeit
Klein, der einen diplomatischen Hintergrund hat, erklärte, dass im Auswärtigen Amt das Rotationsprinzip alle vier Jahre einen Wechsel vorsieht. Er betonte die Bedeutung von Kontinuität, aber auch den Nutzen eines Wechsels im Amt. „Es war etwas Besonderes,als Beamter in dieses politische Amt zu kommen,neue Strukturen aufzubauen,der Erste in diesem Amt zu sein“,sagte Klein.
Herausforderungen und Erfolge
Klein beschrieb die Antisemitismusbekämpfung als Querschnittsthema,das ihn in Kontakt mit allen Ressorts der Bundesregierungen brachte.Er betonte, dass das Amt im Mittelpunkt gesellschaftspolitischer Debatten steht und Kontroversen auslöst. „Das Amt kann man gar nicht still ausüben. wenn man etwas verändern will, muss man auch mal laut werden“, so Klein.
Nachfolge noch offen
Die Nachfolge von Felix Klein ist noch nicht entschieden. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat angekündigt, sich persönlich um die Nachfolge zu kümmern. Klein äußerte Zuversicht, dass die Bundesregierung eine gute Entscheidung treffen wird. Er betonte die Wichtigkeit der Unterstützung des Zentralrats der Juden für die Nachfolge.











