Einleitung
Zum auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz formiert sich eine unerwartete Allianz für verstärkte Entwicklungshilfe. Bundesministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) unterstützt ein gemeinsames Papier von Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Gerd Müller (CSU), das mehr finanzielle Mittel für die Entwicklungspolitik fordert.
Hauptteil
im „Stern“ äußerte alabali-Radovan, dass die Stärkung der Entwicklungspolitik eine gemeinsame politische Aufgabe sei. Der Appell von Gerd Müller, Moritz Schularick und Annegret Kramp-Karrenbauer betone, dass Sicherheit durch die Verhinderung von Krisen, stabile Institutionen und Partnerschaften entstehe. Entwicklung, Diplomatie und Verteidigung sollten strategisch verknüpft werden.
Die Ministerin schließt sich damit Forderungen aus der Union an Friedrich Merz (CDU) an. Kramp-Karrenbauer, Müller und der Ökonom Schularick kritisieren in einem gemeinsamen Papier die gesunkenen Ausgaben für Entwicklungshilfe in deutschland. Sie betonen die Notwendigkeit von Investitionen in Prävention, Stabilisierung und strategische Partnerschaften.
Hintergrund
Gerd Müller äußerte im „Stern“ seine Besorgnis über die Kürzungen des deutschen Entwicklungsetats in den letzten Jahren. Für 2026 seien weitere Einschnitte zu erwarten, was die weltweite Sicherheit schwäche. Deutschland solle seinen strategischen Wettbewerbsvorteil in der entwicklungshilfe nicht aufgeben.











