Grüne und Linke gegen höhere Verdienstgrenze bei Minijobs
Grüne und Linke lehnen die Forderung der CDU nach einer höheren Verdienstgrenze bei Minijobs ab. das berichtet das Nachrichtenportal T-Online. CDU-Spitzenkandidat aus Baden-Württemberg, Manuel Hagel, hatte eine Anhebung der Minijobgrenze auf 1.000 Euro gefordert. Er erklärte,Minijobs seien wichtig für Familien und Menschen mit geringem Einkommen. Derzeit liegt die Verdienstgrenze bei Minijobs bei 603 Euro, orientiert am Mindestlohn.
Kritik von Linksfraktion und Grünen
Pascal Meiser, arbeitspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, kritisierte die Forderung scharf. „Offenbar hat Herr Hagel immer noch nicht verstanden, welchen Schaden Minijobs anrichten“, sagte Meiser. Er betonte, dass Minijobs keine eigenständige soziale Absicherung bieten und die Finanzierungsbasis des Sozialversicherungssystems untergraben.Meiser fordert stattdessen flächendeckende Tarifverträge für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne.
Auch die Grünen äußerten Kritik. Armin Grau, Sprecher für Arbeit und Soziales der Fraktion, verwies auf widersprüchliche Forderungen innerhalb der union. Er bemängelte, dass dem Staat durch Minijobs Sozialversicherungsbeiträge entgehen und sie für viele Menschen eine Falle darstellen. Grau fordert die Abschaffung von Minijobs, mit Ausnahme für schüler und Studierende.











