HDE fordert Importstopp für chinesische Internethändler
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat einen Importstopp für Waren chinesischer Internethändler vorgeschlagen. In einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kritisieren HDE-Präsident Alexander von Preen und Hauptgeschäftsführer Stefan Genth, dass deutsche Händler unter Bürokratie leiden, während Plattformen wie Temu und Shein den Markt mit billiger und teils gefährlicher Ware überschwemmen.
Missachtung von standards
Von Preen und Genth betonen, dass bei systematischer Missachtung von Sicherheits- und Umweltstandards der Import als letzte Maßnahme gestoppt werden müsse. Sie fordern Merz auf, sich am 12. Februar auf dem informellen EU-Gipfel für den Abbau von Konkurrenznachteilen einzusetzen.
Wachstumsprobleme der Branche
Der HDE verweist auf die schlechten Wachstumszahlen der Branche und betont, dass ein Nullwachstum nicht länger tragbar sei. „Wir brauchen einen echten Aufbruch“, heißt es in dem Schreiben. Aktuell zehrten die Unternehmen von der Substanz.
Kritik an EU-Entwaldungsverordnung
Zudem fordert der Verband einen Stopp der EU-Entwaldungsverordnung. Diese verursache „enorme zusätzliche Bürokratie-lasten und unkalkulierbare Haftungsrisiken“. Von Preen und Genth erklären, die Verordnung sei nicht reformierbar und müsse abgeschafft werden.











