Ermittlungen gegen Goldwind
Die Europäische Kommission hat ermittlungen gegen das chinesische Windkraftunternehmen Goldwind eingeleitet. der Verdacht besteht, dass Goldwind drittstaatliche Subventionen erhalten hat, die den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt verzerren könnten.dies teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit.
Vertretung in der EU
goldwind ist in der EU durch vensys mit sitz in Neunkirchen (Saar) sowie weitere Tochtergesellschaften vertreten. Das Unternehmen ist hauptsächlich als Entwickler, Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen tätig.
Vorprüfung und Hinweise
Bereits im April 2024 hatte die Kommission von Amts wegen eine Vorprüfung eingeleitet. Dabei wurden Auskunftsverlangen an mehrere Unternehmen im Windkraftsektor der EU, darunter Goldwind, gerichtet. Hinweise auf mögliche subventionen in Form von Zuschüssen, Steuervergünstigungen und Vorzugsfinanzierungen, die die Wettbewerbsposition von Goldwind im Binnenmarkt verbessern könnten, wurden dabei festgestellt.
Rechtliche Grundlage
Die Verordnung über drittstaatliche Subventionen, die seit Juli 2023 gilt, erlaubt der Kommission, solche Verzerrungen zu untersuchen.











