Politische Reaktionen auf tödliche Attacke in Hamburger U-Bahnhof
Nach der tödlichen Attacke in einem Hamburger U-Bahnhof fordern Politiker Konsequenzen. eine 18-jährige Iranerin und ein 25-jähriger Südsudanese kamen ums Leben, nachdem der Mann die Frau vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen hatte.Beide kannten sich laut Polizeiangaben nicht.
Forderungen nach besserem Schutz
Alexander Throm,innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,äußerte im „Stern“ bedenken über die Betreuung traumatisierter Menschen in Deutschland.Er betonte die Priorität des Schutzes der Bevölkerung und stellte die Frage, ob Deutschland der richtige Ort für solche Menschen sei. Throm plädierte dafür, die Hilfe vor Ort zu stärken.
Humanitäre Aufnahmeprogramme
Throm verwies darauf, dass Bundesinnenminister Alexander Dobrindt humanitäre Aufnahmeprogramme bereits gestoppt habe. Der Täter war 2024 über ein solches Programm nach Deutschland gekommen.
Kritik an unzureichenden Maßnahmen
Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU hamburg, betonte die notwendigkeit, Schutzbedürftigen zu helfen, ohne dass personen mit Gewaltdelikten unkontrolliert bleiben. Er forderte wirksame maßnahmen gegen Gewalt und kritisierte politische Blockaden.
Präventive Maßnahmen
Sebastian Fiedler,innenpolitischer Sprecher der SPD im Bundestag,erklärte,dass Sicherheitsbehörden und die Innenministerkonferenz intensiv an der Prävention solcher Taten arbeiten. Er wies auf bestehende methoden zur Früherkennung potenzieller Gewalttäter hin.
Schutzvorrichtungen an Bahnhöfen
Clara Bünger, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, forderte präventive maßnahmen an Bahnhöfen. Sie sprach sich für Schutzvorrichtungen wie Glastrennwände aus,um das Stürzen oder Stoßen ins Gleisbett zu verhindern. Solche Maßnahmen seien in Städten wie London oder Tokio bereits umgesetzt.











