Forderung nach mehr Sicherheit in der Arktis
Dänemarks Armeechef, General Michael Wiggers, hat von der NATO konkrete Schritte zur erhöhung der Sicherheit in der Arktis gefordert. „wir müssen mit der NATO aktiv in der Arktis auftreten, Operationen durchführen und Übungen abhalten“, sagte Wiggers dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Grönland solle dabei für gemeinsame Übungen genutzt werden.
Dauerhaftes Engagement gefordert
Der Generalstabschef betonte die notwendigkeit eines langfristigen Engagements. „die Sicherheit in der Arktis ist keine TV-Show, die nach zwei Stunden vorbei ist“, erklärte er. Es sei eine unaufhörliche Anstrengung nötig, um die Arktis vor wachsenden Bedrohungen zu schützen.
Herausforderungen in Grönland
Vor dem Hintergrund jüngster Drohungen stellte Wiggers klar, dass er „zu keinem Zeitpunkt“ Zweifel an der Sicherheit Grönlands und der Abschreckung gegenüber Russland und China gehabt habe. Die eigentliche Herausforderung sei die Überwachung des riesigen Landes, das etwa sechsmal so groß wie Deutschland ist.
Technologie statt Truppen
Wiggers wies die idee zurück, dass 1.000 zusätzliche Soldaten aus Europa die Sicherheit Grönlands erhöhen würden. „Es geht nicht um bloße Zahlen“, sagte er.Zur Überwachung der Arktis seien keine großen Truppen nötig, sondern modernste Technologie, die Daten sammelt und ein Echtzeit-Lagebild liefert. „Wir brauchen neue Überwachungsmittel wie Satellitenprogramme und unbemannte Flugzeuge“, so Wiggers.










