Umschlag im Rotterdamer Hafen 2025 voraussichtlich rückläufig
Der Hafen von Rotterdam rechnet nach eigenen angaben mit einem Rückgang des umschlags im Jahr 2025. Europas größter Seehafen habe das Minus aus den ersten drei Quartalen voraussichtlich nicht im Schlussquartal ausgleichen können, sagte Vorstandsvorsitzender Boudewijn Siemons der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagausgabe).
Entwicklung der Umschlagmengen
In den ersten neun Monaten des Jahres war die Umschlagmenge im Rotterdamer Hafen um 2,6 Prozent auf 320 Millionen Tonnen gesunken. Wesentlich dazu beigetragen habe das geringere Umschlagvolumen von Eisenerz und schrott, das um ein Achtel zurückging. Ursache hierfür sei maßgeblich die gesunkene deutsche Stahlproduktion.
Siemons zufolge verzeichneten mehrere Segmente rückläufige Geschäfte. das Containergeschäft habe dagegen ein Plus ausgewiesen. Insgesamt seien es jedoch „keine sehr starken neun Monate“ gewesen, sagte der Vorstandsvorsitzende.
Erwartungen an das Schlussquartal 2025
Konjunkturelle Rahmenbedingungen
Für das vierte Quartal 2025 berichtete Siemons von ausgebliebenen konjunkturellen Impulsen. Wirtschaftlich habe man in diesem Zeitraum keine „enormen Entwicklungen“ gesehen.
Ausblick auf die Jahresbilanz
Siemons dämpfte Erwartungen an eine Trendwende zum Jahresende. Ein einziges Quartal müsste drei vorangegangene Quartale kompensieren, erklärte er. „Und ich denke nicht,dass das sehr realistisch ist.“ Er erwarte daher nicht,dass das Minus der ersten neun Monate in einem Quartal vollständig aufgeholt werden könne.











