Laschet hält Sturz des iranischen Regimes durch Trump für möglich
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Armin Laschet (CDU), hält es für möglich, dass US-präsident Donald Trump das iranische Regime zu Fall bringt. „Es kann nur er machen“, sagte Laschet in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“. Grundsätzlich sei er kein Befürworter eines von außen betriebenen Regimewechsels, in diesem Fall gehe die Bewegung jedoch von den Menschen im Iran aus. „Ob da nicht der letzte Stoß auch von außen helfen kann, würde ich nicht bestreiten. Ich traue Trump zu, diesen Stoß zu machen“, erklärte Laschet.
Oppositionsbewegung im Iran ohne führende Figur
Fehlende Führungspersönlichkeit im Land
Im Iran selbst gebe es nach Ansicht laschets derzeit keine Person, die das Regime stoppen könnte. „Die Schwierigkeit dieser Oppositionsbewegung ist, dass sie keine Figur aus dem Land hat. Weil, wenn es die gäbe, wäre sie wahrscheinlich längst inhaftiert oder umgebracht worden“, sagte der CDU-Politiker. Die zentrale Frage sei, ob das politische System im Iran stürzen werde.
Folgen eines möglichen Regimewechsels
Laschet äußerte sich auch zu den möglichen Auswirkungen eines Regimewechsels. wenn „die Mullahs stürzen, wäre die Welt eine andere – eine bessere“, sagte er mit blick auf die internationale Lage und die Situation im Iran.
Forderung nach EU-Maßnahmen gegen Revolutionsgarde
Die iranische Revolutionsgarde sollte nach Auffassung Laschets von der Europäischen Union auf die Antiterrorliste gesetzt werden. „Damit sind die Finanzströme unterbrochen und den Eliten muss man mindestens genauso begegnen“, sagte der CDU-Außenpolitiker.











