Raketenangriff aus dem Iran auf deutsches Feldlager in Jordanien
Das deutsche Feldlager im jordanischen al-Azraq wurde in der Nacht zu Montag offenbar mit ballistischen Raketen aus dem Iran angegriffen
Das deutsche Feldlager im jordanischen al-Azraq wurde in der Nacht zu Montag offenbar mit ballistischen Raketen aus dem Iran angegriffen
Iran hat bei seiner Reaktion auf Angriffe der USA und Israels auch Militärbasen im Irak und Jordanien ins Visier genommen. Diese Basen beherbergen auch die Bundeswehr.
Nach Angaben des „Spiegel“ wurden seit Samstagmorgen mehrere iranische Raketen und Drohnen auf eine multinationale Basis nahe dem Flughafen in Erbil im Nordirak und auf ein Feldlager der Bundeswehr in al-Azraq im Osten Jordaniens abgefeuert. Die letzte Attacke fand am Sonntagmorgen statt.
Laut „Spiegel“ konnten alle Geschosse und Drohnen durch die Flugabwehr neutralisiert werden. Ein US-Soldat wurde durch herabstürzende Trümmer leicht verletzt.
Die Bundeswehr hatte sich bereits vor den amerikanisch-israelischen Luftschlägen, die am frühen Samstagmorgen begannen, auf mögliche Vergeltungsangriffe des Irans eingestellt
Das deutsche Auswärtige Amt hat nach den Luftschlägen Israels und der USA auf Ziele im Iran und der militärischen Reaktion Reisewarnungen für den Nahen Osten herausgegeben
Die Bundesregierung hat die Reisehinweise für den Nahen und Mittleren Osten verschärft. Für Bahrain, Irak, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate wurde eine Reisewarnung ausgesprochen, teilte das Auswärtige Amt nach einer Krisensitzung mit. Im Iran gilt seit Herbst 2022 eine Reisewarnung mit Ausreiseaufforderung
Die Bundeswehr hat ihre Präsenz im Irak aufgrund der Gefahr einer militärischen Eskalation zwischen den USA und Iran auf ein Minimum reduziert
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Besuch in Jordanien König Abdullah gelobt
Deutschland muss laut Bundesverfassungsgericht einem jordanischen Kleinkind die Einreise erlauben
Bundeskanzler Merz und Jordaniens König beraten in Berlin über humanitäre Hilfe für Gaza und fordern mehr Hilfslieferungen auf dem Landweg
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine Luftbrücke zur Versorgung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen mit Lebensmitteln und Medikamenten angekündigt. Die Umsetzung soll in Zusammenarbeit mit Jordanien erfolgen, wie Merz am Montag in Berlin nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts mitteilte