Frankreich

Sébastien Lecornu (Archiv)
Politik Ausland

Frankreich: Macron ernennt Lecornu zum Premierminister

### Macron ernennt Lecornu zum Premierminister

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Verteidigungsminister Sébastien Lecornu zum neuen Premierminister ernannt.

### Auftrag an den neuen Premierminister

Laut Mitteilung des Élysée-Palasts beauftragte Macron Lecornu, die im Parlament vertretenen politischen Kräfte zu konsultieren. Ziel ist es, einen Haushalt zu verabschieden und die notwendigen Vereinbarungen für die anstehenden Entscheidungen der kommenden Monate zu treffen

Französische Nationalversammlung (Archiv)
Politik Inland

Schwarz-Rot macht sich nach Misstrauensvotum in Frankreich Sorgen

Sorge um politische Stabilität in Frankreich

Nach dem Misstrauensvotum gegen Premier Francois Bayrou äußert die schwarz-rote Regierungskoalition in Deutschland Bedenken hinsichtlich der politischen Stabilität Frankreichs.

CDU-Vize sieht neue Dimension der Unsicherheit

CDU-Vize Andreas Jung, zugleich Co-Vorsitzender der deutsch-französischen Parlamentsversammlung, erklärte gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass die politische Stabilität Frankreichs bereits seit der vorgezogenen Parlamentswahl im vergangenen Jahr infrage stehe. Nach dem aktuellen Misstrauensvotum habe diese Unsicherheit jedoch eine neue Dimension erreicht

Französische Nationalversammlung (Archiv)
Politik Inland

Politik-Krise in Paris: Ifo sieht Risiken für Konjunktur in Europa

Politische Krise in Paris: Ifo-Institut warnt vor Risiken für Europas Konjunktur

Vor der Abstimmung in der französischen Nationalversammlung über das politische Schicksal von Premierminister François Bayrou hat der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, vor erheblichen Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa gewarnt.

Unsicherheit über finanzpolitischen Kurs Frankreichs

Fuest erklärte, dass ein Sturz der Regierung durch das Parlament und ein mögliches Ende des Sparkurses des Regierungschefs die Unsicherheit über den weiteren finanzpolitischen Kurs Frankreichs erhöhen würde. Dies könne das Land an den Rand einer ernsthaften Krise der Staatsfinanzen bringen

Regierungspressekonferenz am 08.09.2025
Politik Inland

Bundesregierung blickt unbesorgt auf Vertrauensfrage in Paris

Bundesregierung sieht Vertrauensfrage in Paris gelassen

Die Bundesregierung zeigt sich nach eigenen Angaben unbesorgt angesichts der anstehenden Vertrauensfrage der französischen Regierung im Parlament in Paris. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte am Montag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur, man blicke „mit keiner Besorgnis“ auf die bevorstehende Abstimmung

Fahnen von Frankreich
Politik Inland

Bundesregierung erwartet Fortsetzung von Sparkurs in Frankreich

Bundesregierung rechnet mit Fortsetzung des Sparkurses in Frankreich

Kurz vor dem Misstrauensvotum gegen Frankreichs Ministerpräsident Francois Bayrou erwartet die Bundesregierung, dass der Konsolidierungskurs in Frankreich unabhängig vom Ausgang des Votums fortgesetzt wird.

Erwartung europapolitischer Kontinuität

Gunther Krichbaum (CDU), Staatsminister im Auswärtigen Amt und Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit, erklärte gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass die Bundesregierung auf europapolitische Kontinuität auch mit einer möglichen neuen Regierung in Paris setze. Dies gelte insbesondere jetzt, nachdem es gelungen sei, die atmosphärischen Störungen der vergangenen Jahre auszuräumen. Krichbaum bezog sich dabei auf den jüngsten Ministerrat in Toulon

Friedrich Merz und Emmanuel Macron (Archiv)
Wirtschaft

Merz und Macron weisen US-Einmischung bei Digitalgesetzen zurück

Merz und Macron kritisieren US-Einmischung bei EU-Digitalgesetzen

Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben die Drohungen der USA gegen EU-Digitalgesetze wie den Digital Markets Act deutlich zurückgewiesen. Merz betonte nach dem deutsch-französischen Ministerrat in Toulon, dass die Regulierung des digitalen Marktes und die Besteuerung von Unternehmen alleinige Souveränität der Europäischen Union seien

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