Damit beteiligte sie sich am Internationalen Tibet-Tag an der bundesweiten Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert.
Die Kampagne wird von der Tibet Initiative Deutschland organisiert und erinnert seit 1996 an die Menschenrechtslage in Tibet. Nach Angaben der Initiative beteiligen sich inzwischen jährlich über 450 Kommunen an der Aktion – sie gilt damit als eine der größten kommunalen Menschenrechtsaktionen in Deutschland.
Bürgermeister Christian Jung erklärte: „Mit dem Hissen der tibetischen Flagge setzt die Stadt Friedrichsthal ein klares Zeichen für Menschenrechte und Solidarität. Gerade auf kommunaler Ebene ist es wichtig, Haltung zu zeigen und auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen – auch über nationale Grenzen hinweg.“
Der 10. März erinnert an den tibetischen Volksaufstand von 1959, der sich 2026 zum 67. Mal jährt. Tibet steht seit der Besetzung durch die Volksrepublik China im Jahr 1950 unter chinesischer Kontrolle; die tibetische Bevölkerung ist laut Angaben der Veranstalter bis heute Repressionen ausgesetzt.










