Bürgerinnen und Bürger können der Sitzung beiwohnen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Zukunft der Multifunktionsfläche am Marktplatz in Bildstock sowie die energetische Sanierung der städtischen Straßenbeleuchtung.
Die Multifunktionsfläche am Marktplatz in Bildstock beschäftigt den Stadtrat bereits seit längerer Zeit. Die CDU-Fraktion hatte zur Stadtratssitzung im September 2025 beantragt, die rund 700 Quadratmeter große Fläche für den ruhenden Verkehr freizugeben. Das Gremium fasste daraufhin einen entsprechenden Grundsatzbeschluss, ließ jedoch mehrere Fragen zur konkreten Umsetzung offen. Seither hat die Verwaltung unter anderem den städtischen Versicherer sowie einen beauftragten Ingenieur zur technischen Situation befragt.
Die Ergebnisse dieser Prüfungen fließen in die heutige Beratung ein. Zur Diskussion stehen verschiedene Varianten – von einer einfachen Öffnung der bestehenden Fläche bis hin zu einem vollständigen Umbau mit neuer Oberflächenbefestigung. Auch stadtgestalterische Aspekte sollen laut Vorlage berücksichtigt werden, da sich die Fläche im Zentrum des Stadtteils befindet und bislang unter anderem für Kirmes und Weihnachtsmarkt genutzt wird.
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Zweiter größerer Beratungspunkt ist die Fortsetzung der energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet. Hintergrund ist, dass die bisher eingesetzten konventionellen Leuchtsysteme – darunter Quecksilberdampfleuchten – seit 2015 nach EU-Recht nicht mehr produziert werden dürfen und die Lagerbestände an Ersatzteilen laut Angaben des Betreibers energis GmbH weitgehend aufgebraucht sind.
Im Stadtgebiet Friedrichsthal sind derzeit nach Angaben der Verwaltung lediglich rund 25 Prozent der Leuchten auf LED umgestellt. Der Stadtrat war zuletzt in der Sitzung vom 21. Januar über Fördermöglichkeiten informiert worden. Heute sollen die Kosten und Einsparpotenziale der verschiedenen Austauschszenarien im Mittelpunkt stehen. Dabei geht es auch um die Frage, in welchem Umfang Förderprogramme von Land und Bund in Anspruch genommen werden können – und wie sich die Investitionen langfristig für die Stadt rechnen.
Redaktioneller Hinweis
Im Vorfeld informierte die Stadtverwaltung Friedrichsthal über eine geänderte Art der Informationsbereitstellung gegenüber der Presse. Dies rief massive Kritik seitens der Medien hervor. Bitte lesen Sie hierzu die Kommentierungen in der Saarbrücker Zeitung sowie im Regio-Journal. Dieser Vorbericht war nur möglich, da wir uns die Informationen über anderem Wege rechtzeitig beschaffen konnten.
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Über die Ergebnisse der Sitzung berichtet das Regio-Journal im Anschluss.
Bildquellen
- Rathaus Friedrichsthal: Regio-Journal










