Wirtschaft

Autoproduktion (Archiv)
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Klingbeil fordert Arbeitsplatzgarantie von Autoherstellern

Klingbeil fordert Arbeitsplatzgarantie von Autoherstellern

Vor dem Koalitionsausschuss und dem Autogipfel im Kanzleramt hat sich Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) offen für eine Lockerung des EU-Verbrenner-Verbots gezeigt. Er knüpft seine Zustimmung jedoch an eine Arbeitsplatzgarantie der Autohersteller.

Stellungnahme zu bestimmten Fahrzeugmodellen

Klingbeil erklärte, dass er bei bestimmten Modellen wie Plug-in-Hybriden und Range Extendern offen dafür sei, diese länger als bis 2035 zuzulassen

Auspuff (Archiv)
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Niedersachsens CDU-Chef fordert Bekenntnis zum Verbrenner

CDU-Landeschef Lechner fordert Bekenntnis zum Verbrennungsmotor

Forderung an Bundesregierung

Niedersachsens CDU-Chef Sebastian Lechner hat vor dem Autodialog am Donnerstag ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zum Verbrennungsmotor gefordert. Er sprach sich dafür aus, das von der EU geplante Verbot von Neuzulassungen ab 2035 zu überdenken.

Technologieoffenheit statt Verbote

Lechner erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass das Aus für den Verbrennungsmotor verhindert werden müsse. Verbote würden Innovationen hemmen. Nur mit Technologieoffenheit könne Klimaschutz erreicht und die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie gesichert werden.

Bedeutung für Niedersachsen

Lechner betonte, Niedersachsen sei das Zentrum der deutschen Automobilwirtschaft. In der Region seien zehntausende Arbeitsplätze bei Volkswagen und Zulieferbetrieben angesiedelt

Stahlproduktion (Archiv)
Wirtschaft

EU-Kommission will Stahlindustrie durch höhere Zölle schützen

EU-Kommission plant Ausweitung der Schutzzölle für Stahlimporte

Die EU-Kommission beabsichtigt, die Schutzzölle auf Stahlimporte deutlich zu erhöhen. Die zollfreien Einfuhrmengen sollen um 47 Prozent gegenüber den Stahlkontingenten für 2024 reduziert werden. Künftig dürfen jährlich nur noch 18,3 Millionen Tonnen Stahl zollfrei in die Europäische Union eingeführt werden, teilte die Kommission am Dienstag mit

Zwei Frauen mit Laptop (Archiv)
Wirtschaft

Umsatz im Dienstleistungsbereich im Juli niedriger

Umsatz im Dienstleistungssektor im Juli 2025 gesunken

Entwicklung gegenüber Vormonat

Der Dienstleistungssektor in Deutschland, ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, verzeichnete im Juli 2025 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) einen kalender- und saisonbereinigten realen Umsatzrückgang von 0,3 Prozent gegenüber Juni 2025. Nominal sank der Umsatz um 0,4 Prozent.

Vergleich zum Vorjahresmonat

Im Vergleich zum Juli 2024 lag der Umsatz real 0,2 Prozent niedriger. Nominal wurde ein Anstieg von 1,3 Prozent registriert.

Branchen mit stärkstem Rückgang

Die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen verzeichneten im Juli 2025 den größten realen Umsatzrückgang gegenüber dem Vormonat mit minus 1,9 Prozent. Im Grundstücks- und Wohnungswesen lag der Rückgang bei 1,0 Prozent, im Bereich Verkehr und Lagerei bei 0,5 Prozent

Industrieanlagen (Archiv)
Wirtschaft

Industrie-Auftragseingang im August leicht rückläufig

Industrie-Auftragseingang im August leicht rückläufig

Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe

Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im August 2025 gegenüber Juli 2025 saison- und kalenderbereinigt um 0,8 Prozent gesunken.

Einfluss von Großaufträgen

Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen lag der Auftragseingang im August 2025 um 3,3 Prozent niedriger als im Vormonat

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