Das Jugendamt des Regionalverbandes Saarbrücken beteiligt sich erneut am Bundesförderprogramm „Demokratie leben!“. Über 200 Projekte wurden bisher gefördert. Ab sofort können freie Träger, Vereine und Initiativen, die sich für Demokratie einsetzen, ihre Interessenbekundungen für 2026 einreichen. Da die Landeshauptstadt Saarbrücken selbst am Programm teilnimmt, sollten die Projekte die umliegenden Städte und Gemeinden fokussieren.
Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger erklärte: „Wir freuen uns, erneut als Partnerschaft für Demokratie aktiv zu sein. mit rund 115.000 Euro an Fördermitteln können wir demokratische Strukturen stärken, zivilgesellschaftliches Engagement fördern und uns gemeinsam für Vielfalt sowie gegen Diskriminierung einsetzen.“
Fünf Förderschwerpunkte wurden entwickelt: „Demokratische Selbstwirksamkeit“ unterstützt Projekte zur Mitgestaltung von Demokratie. „Demokratische Konfliktbearbeitung“ fördert eine konstruktive Dialogkultur. „Erreichen und Einbinden von demokratieskeptischen Menschen“ bietet Beteiligungsmöglichkeiten für Demokratie-Distanzierte. „Jugendbeteiligung“ unterstützt Projekte, die persönliche Anliegen in politische Themen umwandeln. „Antidiskriminierung und Empowerment“ fördert Projekte gegen diskriminierung und Feindlichkeit.
Die erste Antragsfrist endet am 20. Februar 2026. Formulare und informationen sind auf der Website des Regionalverbandes verfügbar. Weitere Auskünfte erteilen Daniela Mücke und Hannah Pauken telefonisch unter 0681 506-5126 oder -5607 sowie per E-Mail an demokratieleben@rvsbr.de.
Bildquellen
- Schloss Saarbrücken, Bild: RVSB, Künstler: Christof Kiefer: Christof Kiefer









