St. Ingbert dankt Michael Backes für Aufbau des CISPA

Gründungsdirektor verlässt Forschungszentrum – Oberbürgermeister Meyer würdigt Verdienste um Wissenschaftsstandort

Aktuelles aus St. Ingbert | Bild: Stadt St. Ingbert St. Ingberter OB Ulli Meyer begrüßt 350 Mio. € Investition in den CISPA-Ausbau

Prof. Dr. Michael Backes verlässt das CISPA in St. Ingbert. Die Trennung erfolgt einvernehmlich, wie das Zentrum mitteilte. Der St. Ingberter Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer dankte Backes für seinen Einsatz und richtete den Blick auf die Zukunft des Forschungsstandorts.

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Prof. Dr. Michael Backes verlässt das CISPA (Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit). Die Trennung zwischen dem Zentrum und seinem Gründungsdirektor erfolgt nach Angaben der Mitteilung einvernehmlich.

Backes hatte das Zentrum für Informationssicherheit seit dessen Gründung geleitet und den Standort St. Ingbert mit aufgebaut.

Oberbürgermeister würdigt Verdienste

Der St. Ingberter Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer äußerte sich zum Abschied von Backes:

„Michael Backes hat mit viel Engagement und Herzblut für das CISPA und damit für den Wissenschaftsstandort Saarland Außergewöhnliches geleistet. Dafür gebührt ihm unser Dank und unser Respekt.“

Zu im Sommer öffentlich diskutierten Vorwürfen gegen Backes hielt die Mitteilung fest, dass diese durch eine unabhängige Prüfung nicht bestätigt worden seien.

Forschungscampus auf ehemaligem Neumann-Gelände

Für St. Ingbert stehe nun die Zukunft des CISPA und der Ausbau des Standorts im Mittelpunkt. Auf dem ehemaligen Neumann-Gelände entsteht laut Mitteilung ein neuer Forschungscampus.

Oberbürgermeister Meyer erklärte dazu

„Jetzt gilt es, das CISPA für die Zukunft weiter zu stärken und den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Der neue Campus in St. Ingbert steht für Innovation, internationale Spitzenforschung und neue Chancen: Wer das täglich wachsende Gebäude sieht, erkennt, hier entsteht ein großes Cybersicherheitszentrum mit internationalem Ruf. Diese Entwicklung wollen wir als Stadt und mit dem Land weiterhin aktiv und konstruktiv begleiten.“

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