In Rohrbach und Teilen von St. Ingbert ist am Samstag, 31. Oktober 2026, gegen 14:30 Uhr der Druck im Wassernetz deutlich gesunken. Je nach Höhenlage der betroffenen Gebäude stand für kurze Zeit unter Umständen auch gar kein Wasser zur Verfügung. Das geht aus einer Mitteilung hervor.
Technische Störung als Ursache
Die betroffenen Bereiche werden nach diesen Angaben über einen gemeinsamen Hochbehälter versorgt. Dessen Füllstand wird kontinuierlich an die Leitzentrale im Wasserwerk übermittelt. Sinkt der Wasserstand, schalten sich normalerweise automatisch Pumpen zu und befüllen den Behälter wieder.
Aufgrund einer technischen Störung erreichte die erforderliche Füllstandsinformation die Leitzentrale jedoch nicht. Die automatische Nachbefüllung blieb aus, der Wasserstand im Hochbehälter sank weiter. Dadurch verringerte sich auch der Druck im Leitungsnetz.
Pumpen manuell eingeschaltet
Erste Kundinnen und Kunden meldeten einen nachlassenden Wasserdruck. Daraufhin wurde das Wasserwerk nach Angaben der Mitteilung umgehend besetzt und die Pumpen wurden manuell eingeschaltet. Damit stand der Wasserdruck bei den betroffenen Haushalten wieder zur Verfügung.
Anschließend wurde die Steuerung überprüft, die fehlerhaften Bausteine wurden ausgetauscht und der Hochbehälter wurde wieder gefüllt. Die Störung war nach rund einer halben Stunde behoben.
Das Unternehmen bedankt sich in der Mitteilung für die Hinweise der Kundinnen und Kunden, die eine schnelle Reaktion ermöglicht hätten. Für die vorübergehenden Einschränkungen bittet es um Verständnis.



