Die Marinekameradschaft (MK) Homburg e.V. hat ihr 70-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Festakt in der Galerie des Saalbaus kamen unter anderem Oberbürgermeister Michael Forster, die Kommandantin des Patenboots Homburg, Korvettenkapitän Cornelia Just, und mehrere Besatzungsmitglieder. Anschließend gab das sinfonische Blasorchester Bergkapelle Saar im Saalbau ein Benefizkonzert.
Einnahmen für zwei Einrichtungen
Forster eröffnete das Konzert als Schirmherr. Die Einnahmen gehen jeweils zur Hälfte an zwei Empfänger:
- den Verein Freunde körperbehinderter Menschen, Homburger Schule am Webersberg
- das Ria-Nickel-Tierheim Homburg/Tierschutzverein Homburg Saar und Umgebung
Veranstalter des Konzerts war die Marinekameradschaft Homburg in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Homburg.
Gäste und Festreden
Der Vorsitzende der Marinekameradschaft, Manfred Abel, begrüßte zum Festakt zahlreiche Gäste. Dazu zählten:
- Fregattenkapitän Florian Holzhüter, stellvertretender Kommandeur des 3. Minensuchgeschwaders und ehemaliger Kommandant der Homburg
- vom Patenboot der 3. Wachoffizier, Oberleutnant zur See Christian Gabrys, sowie Obermaat Lucas Neubert, Obermaat Leon Saal und die Hauptgefreiten Justus Müller und Tim Holtz
- der Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher, der auch stellvertretender Präsident des Reservistenverbandes der Deutschen Bundeswehr ist
- der neu gewählte Präsident des Deutschen Marinebundes (DMB), Fregattenkapitän Marco Thiele
- Edgar Selzer, DMB-Landesverbandsleiter Saar-Obermosel Westpfalz
- mehrere Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher, Stadtratsmitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter befreundeter Marinekameradschaften, der Schule am Webersberg und des Ria-Nickel-Tierheims
Festreden hielten Forster, Just, der DMB-Präsident sowie Abel. Abel gab nach Angaben des Berichts einen Überblick über die Höhepunkte des Vereinslebens der vergangenen 70 Jahre.
Forster würdigt Patenschaften und Soldaten
Forster gratulierte dem Vorstand und den Mitgliedern der Marinekameradschaft. Er dankte den „Landsweiler Lords“, dem Shantychor der Marinekameradschaft Landsweiler-Reden, für die musikalische Umrahmung.
In seiner Rede hob er die Gestaltung der Patenschaften hervor, zunächst mit der Spica und seit 30 Jahren mit der Homburg. Ebenso nannte er die Verbundenheit mit der Marine und den Soldatinnen und Soldaten.
„Diese sind mehr als nur eine besondere Berufsgruppe. Spätestens der Krieg in der Ukraine hat uns gezeigt, welche Bedeutung die Bundeswehr für unsere Sicherheit und Freiheit hat“
So sagte Forster. Es sei daher wichtig, den Soldatinnen und Soldaten den Rücken zu stärken und ihnen für ihren gefährlichen Einsatz zu danken.
Dank richtete der Oberbürgermeister auch an den Patenbootbeauftragten Achim Müller. Dieser übe die Aufgabe seit 2002 aus.
Der Marinekameradschaft dankte Forster für die Organisation und Vorbereitung der Veranstaltung sowie für die Gestaltung des gesamten Wochenendes mit den Besatzungsmitgliedern der Homburg.
„Angesichts des großen Engagements und der Leidenschaft der beteiligten Personen dürfen wir zuversichtlich auf die nächsten Jahre schauen“
Den Soldatinnen und Soldaten der Homburg wünschte er eine stets gute und gesunde Rückkehr von ihren Fahrten mit der Bundesmarine oder der NATO.
Konzert der Bergkapelle Saar
Zur Begrüßung der Bergkapelle Saar unter Leitung von Bernhard Stopp dankte Forster den Musikerinnen und Musikern sowie den Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen und die Unterstützung des guten Zwecks.
Das Orchester eröffnete sein Programm mit „Anchors aweigh“. Das Stück gehört laut Stopp zu den am häufigsten gespielten bei der US Navy. Es folgte die Ouvertüre zur Operette „Dichter und Bauer“ von Franz von Suppé.



