Sieben Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer sind in St. Ingbert für ihre naturnah gestalteten Gärten ausgezeichnet worden. Die Übergabe fand am Sonntag, 4. Oktober, im Rahmen des Biosphärenmarktes statt. Sie erhielten eine Urkunde, die Plakette „Naturnaher Garten“ und ein Gartenfachbuch. Ein weiterer Teilnehmer bekam ebenfalls ein Fachbuch.
Der St. Ingberter Gartenwettbewerb fand zum zehnten Mal statt. Seit Beginn hat die Fachjury nach Angaben der Stadt mehr als 100 Gärten besichtigt.
Kriterien der Jury
Bei den Besichtigungen im Sommer standen unter anderem diese Punkte im Mittelpunkt:
- ökologische Vielfalt
- heimische und hitzetolerante Pflanzen
- Regenwassernutzung
- Nisthilfen
- naturnahe Elemente wie Trockenmauern oder offene Sandflächen
Die Gärten werden laut Mitteilung nicht miteinander verglichen, sondern jeweils in ihrer individuellen Gestaltung betrachtet.
Ziel des Wettbewerbs
Der Wettbewerb soll naturnahe Gartengestaltung sichtbar machen. Bürgerinnen und Bürger sollen motiviert werden, selbst einen Beitrag zu Biodiversität, Umweltschutz und Klimaanpassung zu leisten.
Beigeordneter Olaf Blaumeiser sagte
„Jeder naturnah gestaltete Garten ist ein Gewinn für unsere Stadt. Er schafft Lebensräume, unterstützt die Artenvielfalt und leistet zugleich einen Beitrag zur Klimaanpassung. Ich freue mich, dass sich auch in diesem Jahr wieder so viele engagierte Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer beteiligt haben.“
Teilnahme im kommenden Jahr
Auch im kommenden Jahr können sich Bürgerinnen und Bürger mit Garten, Vorgarten, Balkon oder Terrasse beteiligen. Bewerben können sich ebenso Kitas, Schulen und Unternehmen. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an biosphaere@st-ingbert.de. Anzugeben sind Name, Adresse und Telefonnummer.
Veranstalter des Wettbewerbs sind die Stadtverwaltung St. Ingbert und der Nachhaltigkeitsbeauftragte Claus Günther. Unterstützt wird er vom NABU St. Ingbert e. V.







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