46.000 Brillengestelle aus St. Ingbert nach Sri Lanka gebracht

Rotary Club St. Ingbert verschickt Spende an Augenkliniken – Gesundheitsministerium übernimmt Untersuchungen und Gläser

Aktuelles aus St. Ingbert | Bild: Stadt St. Ingbert Eine Person überprüft Brillengläser an einer anderen Person.

46.000 Brillengestelle sind von St. Ingbert nach Sri Lanka transportiert und dort auf Augenkliniken verteilt worden. Das Gesundheitsministerium des Landes übernimmt nach Angaben des Rotary Clubs die Kosten für Untersuchungen und Gläser.

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46.000 Brillengestelle sind nach Sri Lanka transportiert und dort auf verschiedene Augenkliniken verteilt worden. Das teilt der Rotary Club St. Ingbert mit. Die Spende wurde Ende Januar in St. Ingbert für den Versand vorbereitet.

Vorbereitung in St. Ingbert

Mehr als 20 Mitglieder des Rotary Clubs St. Ingbert packten die Spende gemeinsam für den Transport. Die Gestelle stammen laut Mitteilung von deutschen und französischen Brillenherstellern. Zur Verfügung gestellt wurden sie vom langjährigen Kooperationspartner „Brillen ohne Grenzen“ aus Oberkirchen.

Einfuhr in Colombo

Nach der Ankunft in Colombo musste zunächst die zollfreie Einfuhr organisiert werden. Lakshman Gallage vom Rotary Club Stroud in Großbritannien setzte sich nach Angaben des Clubs vor Ort für die nötigen Genehmigungen ein. Auch das Büro des Präsidenten von Sri Lanka unterstützte die Übernahme der Spende.

Verteilung an die Augenkliniken

Mitarbeitende verschiedener Augenkliniken und Studierende der Optometrie an der University of Colombo haben die Gestelle inzwischen gezählt, sortiert und für die weitere Verteilung vorbereitet. Das Gesundheitsministerium Sri Lankas übernimmt die Kosten für Augenuntersuchungen und individuell angepasste Gläser. In Sri Lanka werden die gesammelten Gestelle mit passenden Gläsern versehen.

Nach Einschätzung des Rotary Clubs kann eine passende Brille für Kinder bessere Chancen beim Lernen bedeuten, für Erwachsene mehr Möglichkeiten im Berufsleben und im Alltag.

Der Rotary Club St. Ingbert bedankt sich bei Michaela und Michael Roos von „Brillen ohne Grenzen“, bei Lakshman Gallage sowie bei den Mitgliedern des Rotary Clubs Kelaniya für die Unterstützung.

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