Homburg

Stadt Homburg lädt Ehrenamtliche der Tafel zum Dankeschön-Frühstück ein

Homburger Tafel feiert 20-jähriges Bestehen – Stadtspitze kündigt regelmäßigen Austausch mit Helferinnen und Helfern an

Homburg: Homburg Marktplatz 01 2012-06-05, Homburg (Saar)

Die Stadt Homburg hat Ehrenamtliche der Homburger Tafel und des Standorts St. Ingbert zu einem Frühstück eingeladen. Anlass war auch das 20-jährige Bestehen der Homburger Tafel.

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Die Stadt Homburg hat die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Homburger Tafel zu einem Dankeschön-Frühstück in die Café Genusswerkstatt eingeladen. Oberbürgermeister Michael Forster, der Beigeordnete Philipp Scheidweiler und Amtsleiterin Anette Weidler vom Amt für Jugend, Senioren, Soziales und Integration sprachen den Engagierten dabei nach Angaben der Stadt persönlich ihre Wertschätzung aus.

20 Jahre Homburger Tafel

Das Treffen stand im Zeichen eines Jubiläums: Die Homburger Tafel besteht in diesem Jahr seit 20 Jahren. Neben den Ehrenamtlichen aus Homburg kamen auch Helferinnen und Helfer des Standorts St. Ingbert.

„20 Jahre Tafel in Homburg – das sind vor allem 20 Jahre gelebte Solidarität und unzählige Stunden ehrenamtlichen Einsatzes. Wir sind sehr dankbar, dass es die Tafel gibt und dass sich so viele Menschen mit ihrer Zeit und ihrer Kraft für andere einsetzen“, sagte Beigeordneter Philipp Scheidweiler.

Für die Stadt ende das Engagement nicht an den Stadtgrenzen:

„Uns ist das gesamte Angebot der Tafel wichtig – in Homburg genauso wie in St. Ingbert.“

Weniger Lebensmittel, weiterhin hoher Bedarf

Wie es in der Mitteilung heißt, sei die Arbeit der Tafel in den vergangenen Jahren anspruchsvoller geworden. Die Beschaffung von Lebensmitteln habe sich unter anderem durch geringere Lagerbestände und neue Lieferstrukturen im Lebensmittelhandel verändert. Den Tafeln stünden teilweise weniger Lebensmittel zur Verfügung, der Bedarf bleibe aber hoch.

„Die Herausforderungen sind größer geworden. Und das merken die Ehrenamtlichen unmittelbar an den Ausgabetagen“, erklärte Scheidweiler.

Besonders schwierig sei es, wenn die vorhandenen Lebensmittel nicht ausreichten, um allen Menschen die gewünschte Unterstützung anbieten zu können.

„Das sind Situationen, die auch emotional belasten können. Umso wichtiger ist es, dass die Helferinnen und Helfer wissen: Ihre Arbeit wird gesehen und sie wird von der Stadtgesellschaft sehr geschätzt.“

Das Frühstück sei bewusst als Zeichen der Anerkennung gedacht gewesen.

„Ohne die Menschen, die sich hier ehrenamtlich engagieren, wäre das Angebot der Tafel nicht möglich. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unser Gemeinwesen. Dafür möchten wir heute ganz persönlich Danke sagen“, betonte der Beigeordnete.

Forster: „Ehrenamt ist mit Geld nicht aufzuwiegen“

Oberbürgermeister Forster hob die Bedeutung des Ehrenamts hervor. Die Helferinnen und Helfer investierten Freizeit und Arbeitskraft, ohne eine finanzielle Gegenleistung zu erwarten.

„Ehrenamt ist mit Geld nicht aufzuwiegen. Menschen schenken ihre Zeit, weil sie anderen helfen wollen – und genau das macht unsere Gesellschaft menschlicher und solidarischer“, sagte Forster.

Zur Arbeit der Tafel sagte er

„Natürlich wäre es wünschenswert, wenn niemand auf die Hilfe einer Tafel angewiesen wäre. Die Realität zeigt uns aber, dass Menschen durch unterschiedliche Lebenssituationen in Not geraten können. Dann ist es gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die nicht wegschauen, sondern anpacken.“

Forster verwies auf eigene Eindrücke von einem Ausgabetag der Tafel. Dort habe er erlebt, wie viel Organisation, Kraft und menschliches Fingerspitzengefühl hinter der Arbeit stecke.

„Man sieht an solchen Tagen sehr deutlich, wie viel geleistet wird. Die Ehrenamtlichen sind für viele Menschen eine ganz konkrete Hilfe und oft auch ein Stück Hoffnung.“

Regelmäßiger Austausch geplant

Die Stadt will den direkten Austausch mit den Ehrenamtlichen künftig regelmäßig pflegen.

„Wir möchten, dass dieses Dankeschön keine einmalige Veranstaltung bleibt. Wir wollen regelmäßig mit den Helferinnen und Helfern ins Gespräch kommen und ihnen zeigen, dass wir ihre Arbeit sehen und wissen, welchen großen Dienst sie für unsere Gesellschaft leisten“, kündigte Forster an.

Bildquellen

  • Überblendung Fenster: Homburg Marktplatz 01 2012-06-05, Homburg (Saar): atreyu / CC BY-SA 3.0; Arno.Ho / CC BY-SA 3.0

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