Erstklässlerinnen und Erstklässler an den Homburger Grundschulen, der Schule am Webersberg, der Oberlinschule und der Siebenpfeiffer-Förderschule haben im Rahmen der 17. Bliesgau-Bio-Brotbox-Aktion gelbe Brotboxen mit regionalen Produkten erhalten. In Homburg wurden nach Angaben der Stadt rund 440 Boxen verteilt.
Im gesamten Biosphärenreservat Bliesgau und in der Stadt Bexbach waren es demnach etwa 1.600 Boxen.
Verteilung an den Schulen
Die Stadt Homburg beteiligte sich wie in den Vorjahren an der Verteilung. Organisiert wird die Aktion vom Biosphärenzweckverband Bliesgau gemeinsam mit den beteiligten Kommunen.
Bürgermeister Manfred Rippel besuchte die Grundschule Bruchhof. Der hauptamtliche Beigeordnete Philipp Scheidweiler übergab die Boxen gemeinsam mit Isabelle Külzer vom Amt für Bildung und Sport an die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Grundschule Sonnenfeld. An den übrigen Grund- und Förderschulen im Stadtgebiet verteilten in der Regel die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher oder deren Stellvertreter die Boxen.
Gespräche über Obst und Gemüse
In Bruchhof erhielten 54 Erstklässler ihre Boxen. Rippel ist ehemaliger Schüler der Schule.
„Es ist schön zu sehen, wie groß die Freude bei euch Kindern jedes Jahr ist“
sagte Rippel. Er berichtete
„Auch ich bin hier vor langer Zeit zur Schule gegangen und wohne noch ganz in der Nähe“
Laut Mitteilung sprach er mit den Kindern über Lieblingsspeisen, eigene Erfahrungen mit Essen und darüber, warum Obst und Gemüse wichtig sind.
An der Sonnenfeldschule sprach Scheidweiler mit den 69 Kindern, zunächst mit der Fledermausklasse von Kathrin Mohr, dann mit der Fuchs- und der Elefantenklasse. Er ließ sich erzählen, wer gern Obst und Gemüse isst oder Obst im eigenen Garten oder bei Oma und Opa ernten kann. Einige Kinder berichteten von eigenen Obstbäumen oder Erdbeeren.
Bürgermeister, Beigeordneter sowie Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher lasen den Kindern die Geschichte „Vom knackigsten Gemüse der Welt“ vor. Darin entwickelt der junge Stefan nach einem nächtlichen Fest in seinem Garten Interesse an Obst und Gemüse, das er zuvor eher verschmäht hatte.
Scheidweiler: Regionale Produkte
„Ich finde es gut, dass für den Inhalt in den Biobrotboxen so viel Wert auf regionale Produkte gelegt wird“
sagte Scheidweiler. Er richtete sich auch an die Kinder
„Sprecht doch mal mit Euren Eltern darüber, woher Eure Lebensmittel kommen und greift gerne zu Produkten aus unserer Biosphäre – das ist gut für Euch, für die Umwelt und für die Menschen hier vor Ort“
Er ermutigte die Kinder, beim Gemüse öfter Neues zu probieren. Gemeinsam mit Schulleiterin Judith Lacher formulierte er den Satz „Gebt Gemüse eine Chance!“, der zur Botschaft des Tages ausgerufen wurde.
Inhalt und Organisation
Organisiert wird die jährliche Aktion vom Biosphärenzweckverband Bliesgau und den Kommunen, zusammen mit den Sparkassen und der Deutschen Post. Am Tag vor der Verteilung wurden im DHL-Logistikzentrum in St. Ingbert rund 1.600 Brotboxen gepackt. Die Elektro-Flotte der Deutschen Post transportierte sie anschließend zu den Grundschulen.
Die Boxen enthielten
- regionales Brot aus Bliesgau-Mehl
- Bio-Käsesticks
- Bio-Äpfel
- Bio-Karotten
- Fairtrade-Schokolade
- Bio-Tee
Zusätzlich erhielt jede Klasse ein Glas Bio-Honig. Die gelben Brotboxen werden von der Kreisparkasse Saarpfalz und der Sparkasse Saarbrücken gesponsert. Sie sind zur täglichen Nutzung gedacht.



Schreibe einen Kommentar