Homburg

Erster Tierschutzkongress im Südwesten: Homburger Beigeordnete Kroj besucht Veranstaltung in Saarbrücken

Tierschutzstiftung Saar lädt am 21. November ins Saarrondo ein – Programm mit Vorträgen zu Tierhaltung, Qualzucht, Katzenschutz und Jagd

Homburg: Homburg Marktplatz 01 2012-06-05, Homburg (Saar)

Die Tierschutzstiftung Saar veranstaltet am Samstag, 21. November, in Saarbrücken den ersten Tierschutzkongress im Südwesten. Nathalie Kroj, Beigeordnete der Stadt Homburg, hat ihren Besuch angekündigt.

Huk Coburg - Michael Ungelenk

Die Tierschutzstiftung Saar veranstaltet am Samstag, 21. November, den ersten Tierschutzkongress im Südwesten. Er findet unter dem Leitgedanken „Dem Tierschutz eine Chance geben“ von 10 bis 17 Uhr im Saarrondo in der Europaallee in Saarbrücken statt.

Nathalie Kroj, Beigeordnete der Stadt Homburg für Jugend, Nachhaltigkeit und Tierschutz, will die Veranstaltung nach Angaben der Stadt besuchen.

Zielgruppe und Schirmherrschaft

Der Kongress richtet sich laut Mitteilung an Tierschützerinnen und Tierschützer, Tierhalter, Behördenvertreter, Jäger, Tierärzte sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Ziel sei es, aktuelles Fachwissen zu vermitteln, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und den Dialog zwischen Wissenschaft, Behörden, Verbänden und ehrenamtlich Engagierten zu stärken.

Die Schirmherrschaft hat die Europaabgeordnete Manuela Ripa übernommen.

Das Programm

Den Auftakt bildet ein Vortrag von Dr. Julia Stubenbord aus Stuttgart über die Verantwortung von Tierhaltern im Rahmen des Tierschutzrechts. Anschließend befasst sich Dr. M. Peer mit dem Erkennen von Qualzuchten sowie mit tierschutzrechtlichen und veterinärmedizinischen Problemen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Schutz verwilderter Hauskatzen. Sabine Lippert vom Deutschen Tierschutzbund erläutert die Bedeutung von Katzenschutzverordnungen und zeigt Möglichkeiten auf, freilebende Katzenpopulationen zu schützen.

Zudem geht es um das Verhältnis von Tierschutz und Jagd

  • Dr. Louis Kox aus Luxemburg beleuchtet die jagdrechtlichen Regelungen in Luxemburg, den Niederlanden und Deutschland.
  • Dr. Ulf Hohmann aus Trippstadt behandelt zum Abschluss die Frage, unter welchen Voraussetzungen Jagdausübung und Tierschutz miteinander vereinbar sein können.

Kroj: „Aufgabe, die uns alle angeht“

Kroj sagte laut Mitteilung

„Tierschutz ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Tiere sind darauf angewiesen, dass wir Verantwortung für sie übernehmen und ihre Bedürfnisse ernst nehmen. Dafür braucht es Aufklärung, Engagement und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.“

Maßnahmen in Homburg

Nach Angaben der Stadt unterstützt Homburg das örtliche Tierheim für den Katzenschutz mit zusätzlichen Lebendfallen und Transportboxen. Gemeinsam mit dem Verein „Haus der Tauben Homburg e. V.“ wurde zudem ein Taubenschlag am Baubetriebshof realisiert. Er soll einen tierschutzgerechten Umgang mit Stadttauben ermöglichen.

Kroj erklärte dazu

„Die Maßnahmen in Homburg zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Vereinen und ehrenamtlich Engagierten ist. Der Kongress bietet eine gute Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, neue Ideen kennenzulernen und Impulse für die weitere Tierschutzarbeit vor Ort mitzunehmen.“

Die Tierschutzstiftung Saar lädt nach eigenen Angaben alle Interessierten zur Teilnahme ein.

Bildquellen

  • Überblendung Fenster: Homburg Marktplatz 01 2012-06-05, Homburg (Saar): atreyu / CC BY-SA 3.0; Arno.Ho / CC BY-SA 3.0

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