Zoo Saarbrücken beteiligt sich am Welt-Gorilla-Tag

Aktionstag am 26. September mit Informationen, Fütterungen und Mitmachangeboten am Menschenaffenhaus

Aktuelles aus Saarbrücken

Der Zoo Saarbrücken beteiligt sich am Samstag, 26. September, am Welt-Gorilla-Tag. Von 10 bis 16 Uhr erwartet Besucher am Menschenaffenhaus ein Programm rund um Gorillas und Artenschutz.

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Der Zoo der Landeshauptstadt Saarbrücken beteiligt sich am Samstag, 26. September, am Welt-Gorilla-Tag. Von 10 bis 16 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher am Menschenaffenhaus ein Programm mit Informationen, Fütterungen und Mitmachaktionen, wie der Zoo mitteilte.

Mit dem Aktionstag will der Zoo laut Mitteilung Wissenswertes über Gorillas vermitteln und zugleich auf die Bedeutung des Artenschutzes aufmerksam machen.

Informationen und Aktionen rund um den Artenschutz

Thematisch im Mittelpunkt stehen die Lebensweise der Gorillas, ihr natürlicher Lebensraum in den Regenwäldern Afrikas sowie die Bedrohungen, denen sie in freier Wildbahn ausgesetzt sind. Zudem erfahren Besucherinnen und Besucher nach Angaben des Zoos, welche Möglichkeiten es gibt, den Schutz der Gorillas zu unterstützen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Natur- und Umweltpädagogik vermitteln altersgerecht Informationen über die Tiere und ihre Lebensräume. Verschiedene Mitmachaktionen bieten laut Zoo zudem Gelegenheit, sich näher mit Gorillas und den Herausforderungen des Artenschutzes zu beschäftigen.

Wer einen Beitrag zum Artenschutz leisten möchte, kann beim Eintritt einen freiwilligen Artenschutzeuro spenden. Dieser kommt nach Angaben des Zoos unter anderem dem Verein „Berggorilla und Regenwald Direkthilfe e.V.“ zugute, den der Zoo Saarbrücken seit vielen Jahren unterstützt.

Gorillas und ihre Lebensräume

Gorillas sind die größten heute lebenden Menschenaffen und teilen laut Mitteilung einen großen Teil ihres Erbguts mit dem Menschen. Sie leben in sozialen Gruppen mit engen Bindungen und ziehen ihre Jungtiere über mehrere Jahre auf.

Es gibt zwei Gorillaarten mit jeweils zwei Unterarten: den Westlichen Flachlandgorilla, der auch im Saarbrücker Zoo lebt, sowie den Cross-River-Gorilla, den Grauen Gorilla und den Berggorilla. Die Arten besiedeln unterschiedliche Regionen Afrikas. Ihre Lebensräume sind laut Zoo durch Abholzung, Bergbau, Wilderei und Krankheiten zunehmend bedroht.

Hintergrund zum Zoo

Der Saarbrücker Zoo zählt nach eigenen Angaben mit rund 200.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich zu den größten Attraktionen des Saarlandes. Er beherbergt rund 1000 Tiere aus mehr als 100 Tierarten und engagiert sich laut Mitteilung in den Bereichen Artenschutz, Forschung und Umweltbildung. Der Zoo ist täglich geöffnet.

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