Saarbrücken

ZKE informiert zum „E-Waste Day“ über Entsorgung von Elektroschrott in Saarbrücken

Elektrogeräte gehören laut Entsorgungsbetrieb nicht in den Restmüll – Abgabe in Wertstoffzentren kostenlos möglich

Aktuelles aus Saarbrücken Artikeldetail (Presse)

Zum internationalen „E-Waste Day“ am Mittwoch, 14. Oktober, weist der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) auf Entsorgungsmöglichkeiten für Elektroaltgeräte in Saarbrücken hin. Haushaltsübliche Mengen nimmt er nach eigenen Angaben kostenlos an.

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Anlässlich des internationalen „E-Waste Day“ am Mittwoch, 14. Oktober, informiert der städtische Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) über Möglichkeiten, Elektroaltgeräte in Saarbrücken zu entsorgen. Im Mittelpunkt des Aktionstags steht der richtige Umgang mit diesen Geräten.

Rohstoffe zurückgewinnen, Schadstoffe beseitigen

ZKE-Werkleiterin Simone Stöhr verwies auf den Nutzen fachgerechter Entsorgung:

„Durch fachgerechte Entsorgung lassen sich wertvolle Rohstoffe aus Elektrogeräten wie zum Beispiel Kupfer, Aluminium oder Gold zurückgewinnen und Schadstoffe wie Quecksilber oder FCKW sicher beseitigen. Wegen der Schadstoff- und Brandgefahr gehören Elektrogeräte niemals in den Restmüll. Jedes Gerät, das nicht im Müll landet, ist ein großer Schritt – und ein Beitrag, den jede und jeder Einzelne leisten kann.“

Abgabe beim ZKE

Der ZKE nimmt Elektrogeräte in haushaltsüblichen Mengen kostenlos an folgenden Stellen entgegen:

  • Wertstoffzentrum Am Holzbrunnen in St. Johann
  • Wertstoffzentrum in der Wiesenstraße in Malstatt
  • Wertstoffinsel in Dudweiler

Große Elektrogeräte holt der ZKE nach Terminvereinbarung ebenfalls kostenlos an der Haustür ab. Die Geräte müssen mindestens Staubsaugergröße haben. Termine lassen sich online oder telefonisch unter +49 681 905-2000 vereinbaren. Wer ein großes Gerät anmeldet, kann weitere kleine Elektrogeräte dazustellen. Auch diese werden kostenlos mitentsorgt.

Batterien und Akkus separat entsorgen

Batterien und Akkus müssen vor der Entsorgung aus dem Altgerät entnommen und getrennt abgegeben werden. Das ZKE-Personal sortiert sie in dafür vorgesehene Behälter ein.

Lithiumbatterien können laut ZKE leicht Feuer fangen. Vor der Abgabe im Wertstoffzentrum sollten deshalb die Pole mit Klebeband abgeklebt werden.

Aufgeblähte Akkus oder Batterien sowie Geräte mit einem aufgeblähten Akku, der sich nicht entnehmen lässt, müssen bei der Abgabe separat verpackt sein. Geeignet sind stoßfeste, nicht leitfähige Behälter, etwa eine Kunststoffbox mit Deckel oder ein stabiler Kunststoffeimer. Metallbehälter sollten wegen ihrer Leitfähigkeit nicht zum Transport verwendet werden.

Zudem können Elektrogeräte, Akkus und Batterien weiterhin dort zurückgegeben werden, wo sie erworben wurden, oder direkt beim Hersteller.

Weiternutzung und Reparatur

Wer funktionierende Elektrogeräte gebraucht erwirbt oder mit anderen teilt, spart nach Angaben des ZKE Ressourcen.

In sogenannten „Repaircafés“ werden defekte Geräte repariert. In Saarbrücken veranstaltet der Verein „Weltveränderer e.V.“ an jedem ersten Samstag im Monat ein Repaircafé in Malstatt.

Auf dem kostenlosen und nicht kommerziellen Tausch- und Verschenkmarkt des ZKE können Gegenstände weitergegeben werden. Der Entsorgungsverband Saar (EVS) hat zudem unter einfachwenigermuell.de überwiegend nicht-kommerzielle Angebote zum Ausleihen, Verschenken und Suchen aus dem ganzen Saarland zusammengestellt.

Teilnahme an bundesweiter Aktion

Mit seinem Informationsangebot beteiligt sich der ZKE an den Aktionswochen „Jeder Stecker zählt! Deutschland sammelt E-Schrott“. Die bundesweite Partneraktion von Kommunen, Handel, Entsorgungswirtschaft und Unternehmen läuft in diesem Jahr bis Sonntag, 18. Oktober. Sie soll das Thema Elektroschrott ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Bildquellen

  • img_20261012164106_4316342d: LHS

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