Neue Junge Botschafterinnen aus Nantes und Saarbrücken

Tea Leumaleu Fankam und Marianne Limbach vertreten ein Jahr lang ihre Heimatstädte im Rahmen der Städtepartnerschaft

Stadtansicht der Landeshauptstadt Saarbrücken mit der barocken Ludwigskirche als Wahrzeichen oder dem Saarbrücker Schloss mit seinem charakteristischen modernen Mittelbau (Gottfried Böhm). Alternativ: St. Johanner Markt mit seiner lebendigen Fußgängerzone und französischem Flair, die Alte Brücke zwischen Alt-Saarbrücken und St. Johann, oder der Deutsch-Französische Garten als grüne Lunge. Architektonische Mischung aus barockem Erbe (Stengel-Bauten) und moderner Stadtentwicklung. Dezenter Hinweis auf die Grenznähe zu Frankreich durch französisch inspirierte Elemente (Café-Kultur, Saarbahn-Trasse Richtung Sarreguemines). Der Schriftzug "SAARBRÜCKEN" in großen, modernen Lettern, klare serifenlose Schrift, weiß mit dunklem Schatten für Lesbarkeit. Atmosphäre: Metropolitan, kulturell vielfältig, grenzüberschreitend, barock-modern.

Tea Leumaleu Fankam aus Nantes und Marianne Limbach aus Saarbrücken sind die neuen Jungen Botschafterinnen im Deutsch-Französischen Freiwilligendienst 2026/2027. Sie sollen den Austausch zwischen jungen Menschen in beiden Partnerstädten fördern.

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Tea Leumaleu Fankam ist die neue Junge Botschafterin aus Nantes in Saarbrücken, Marianne Limbach die neue Junge Botschafterin aus Saarbrücken in Nantes. Das teilte die Landeshauptstadt Saarbrücken mit.

Ein Jahr lang leben und arbeiten die beiden jeweils in der Partnerstadt und vertreten dort ihre Heimat. Nach Angaben der Stadt sollen sie insbesondere den Austausch zwischen jungen Menschen fördern, deutsch-französische Veranstaltungen organisieren und die interkulturelle Zusammenarbeit stärken.

Die Jungen Botschafterinnen im Kurz-Porträt

Tea Leumaleu Fankam ist 19 Jahre alt. Laut Mitteilung möchte sie während ihrer Zeit in Saarbrücken die Stadt sowie die Lebensweise vor Ort kennenlernen und diese jungen Menschen in Nantes näherbringen. Sie sieht ihren Aufenthalt als Gelegenheit, berufliche und private Kontakte zu knüpfen und die Freundschaft zwischen Nantes und Saarbrücken lebendig zu halten.

Die 18-jährige Marianne Limbach ist in Saarbrücken aufgewachsen und hat in diesem Jahr am Deutsch-Französischen Gymnasium ihr Abitur gemacht. Im Laufe ihres Jahres in Nantes möchte sie ihre Französischkenntnisse vertiefen und das Leben in der französischen Partnerstadt kennenlernen. Sie freut sich nach eigenen Angaben besonders auf das Festival „Univerciné Allemand“ in Nantes und auf das Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken.

Projekte im Jugendbereich stehen im Vordergrund

Nach einer Eingewöhnungsphase werden die beiden Jungen Botschafterinnen im Freiwilligenjahr 2026/2027 verschiedene Projekte rund um die Städtepartnerschaft zwischen Saarbrücken und Nantes gestalten. Ein Schwerpunkt liegt laut Mitteilung auf Angeboten im Jugendbereich.

Eines der ersten Projekte ist ein Jugendaustausch im Rahmen des Kinofestivals „Univerciné Allemand“ im November in Nantes und des Filmfestivals Max Ophüls Preis im Januar in Saarbrücken. Tea Leumaleu Fankam wird zudem ab Oktober den deutsch-französischen Stammtisch in Kooperation mit dem Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes weiterführen.

Für die Vorweihnachtszeit und Ostern ist jeweils ein kulinarisches Projekt in beiden Städten geplant. Beim gemeinsamen Backen und Dekorieren sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Nachbarsprache kennenlernen.

Hintergrund

Das Programm „Junge Botschafterin/Junger Botschafter“ wird zwischen den Städten Nantes und Saarbrücken realisiert, die seit mehr als 60 Jahren durch eine Städtepartnerschaft verbunden sind.

Im Rahmen des Deutsch-Französischen Freiwilligendienstes können junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren ein Jahr in der jeweiligen Partnerstadt leben, Projekte entwickeln und so zur Vertiefung der Beziehungen beitragen. Die nationale französische Agentur für den Freiwilligendienst und das Deutsch-Französische Jugendwerk unterstützen das Programm, das in seiner jetzigen Form seit zehn Jahren besteht.

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