Die Freigabe der Städtebauförderung für den Architektenwettbewerb zur ehemaligen katholischen Herz-Jesu-Kirche in Elversberg liegt vor. Das geht aus einer Mitteilung hervor. Aus dem politischen Beschluss wird damit nach Darstellung des Absenders der nächste konkrete Schritt in der Umsetzung.
Beschluss nach kontroverser Debatte
Der Gemeinderat hatte zuvor nach einer intensiven und teilweise kontrovers geführten politischen Diskussion mit Mehrheit die Umnutzung der Kirche zu einer Veranstaltungshalle beschlossen.
Nachfolge für die Glückauf-Halle
In der Mitteilung wird auf die Schließung der Glückauf-Halle verwiesen. Die Gemeinde stehe vor der Aufgabe, neue Räume für Kultur, Veranstaltungen, Vereine und gesellschaftliches Miteinander zu schaffen. Mit der Umnutzung der Herz-Jesu-Kirche könne hierfür eine langfristige Perspektive entwickelt werden.
„Das ist ein wichtiges Signal für die Entwicklung unseres Ortsteils. Wir wollen die Chance nutzen, dieses prägende Gebäude zu erhalten, städtebaulich sinnvoll weiterzuentwickeln und einer neuen, zukunftsorientierten Nutzung zuzuführen.“
Nach Angaben aus der Mitteilung geht es nicht nur um ein einzelnes Gebäude, sondern auch um die Gestaltung des Ortskerns und die künftig benötigte Infrastruktur der Gemeinde.
Nächste Phase: Architektenwettbewerb
Mit dem Architektenwettbewerb beginnt die nächste Phase des Vorhabens. Das Ziel formuliert die Mitteilung so:
„Ziel muss es sein, gemeinsam mit Fachleuten eine überzeugende Lösung zu entwickeln, die architektonisch, funktional und wirtschaftlich tragfähig ist.“
Die Herz-Jesu-Kirche könne dabei zu einem wichtigen Baustein für ein lebendiges und zukunftsfähiges Elversberg werden, heißt es weiter. Angaben zu Fördersumme, Zeitplan oder Ablauf des Wettbewerbs enthält die Mitteilung nicht.



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