Die Kreisstadt Neunkirchen lädt Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung über die Hangsicherung in der Kuchenbergstraße ein. Sie findet am Dienstag, 20. Oktober, um 17.30 Uhr im Kulturhaus Wiebelskirchen statt.
Sanierungskonzept wird vorgestellt
Prof. Dr. Simon Meißner vom Büro Professor Quick und Kollegen Ingenieure und Geologen GmbH stellt das geotechnische Sanierungskonzept „Hangstabilisierung und Erdnagelwand“ vor. Es dient der Sicherung des Hanges in der Kuchenbergstraße.
Die Kreisstadt hat Meißner nach eigenen Angaben beauftragt, das Konzept zu erstellen. Es besteht unter anderem aus Erkundung und weiterer Planung.
Konzept von Prüfsachverständigem geprüft
Das Konzept wurde laut Kreisstadt von Dipl.-Ing. Matthias Seip geprüft. Er ist von der Stadt ebenfalls beauftragt, staatlich anerkannter Prüfsachverständiger für Erd- und Grundbau nach Bauordnungsrecht und arbeitet bei der Ingenieursozietät Professor Dr.-Ing. Katzenbach GmbH. Seip nimmt an der Veranstaltung teil.
Ein wesentlicher Kern des Konzepts ist nach Angaben der Stadt das geprüfte Erkundungskonzept. Es dient dazu,
- die Baugrund- und Grundwasserverhältnisse im Hang und in der Böschung der Kuchenbergstraße zu ermitteln,
- den Rutschhorizont zu ermitteln.
Auf dieser Grundlage sei eine geprüfte Planung zur dauerhaften Sicherung des Hanges erstellt worden.
Monitoring der Hangbewegung
Parallel dazu hat die Kreisstadt in Abstimmung mit Meißner kontinuierliche Monitoringmaßnahmen zur Feststellung der Hangbewegung beauftragt. Sie werden von einem auf Vermessungen spezialisierten Ingenieurbüro durchgeführt. Die Daten sind laut Kreisstadt eine wesentliche Grundlage für das Sanierungskonzept.
Ursache und Kosten
Nach Angaben der Kreisstadt liegt die Ursache der Hangbewegung nicht in einer Maßnahme der Stadt oder des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS), sondern in einer privaten Baumaßnahme auf einem angrenzenden Grundstück.
Nach mehreren bauaufsichtlichen Anordnungen an den Bauherrn beziehungsweise Grundstückseigentümer ist die Untere Bauaufsichtsbehörde der Kreisstadt in die Ersatzvornahme eingetreten. Die Stadt erteilt demnach selbst Aufträge zur Sicherung des Hanges an Ingenieurbüros und Bauunternehmen, etwa an Meißner. Die entstehenden Kosten will sie im Nachgang vom privaten Bauherrn zurückfordern.







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