Die Weber Automation GmbH & Co. KG in Eppelborn-Wiesbach besteht in diesem Jahr seit 25 Jahren. Aus diesem Anlass besuchte Bürgermeister Dr. Andreas Feld gemeinsam mit Ortsvorsteher Stefan Löw das Unternehmen. Sie informierten sich über das Leistungsspektrum, aktuelle Projekte und die anstehende Unternehmensnachfolge.
Nachfolge zum 1. Januar 2027
Zum 1. Januar 2027 treten die beiden Ingenieure Herr Haferburg (Maschinenbauingenieur) und Herr Saidah (Wirtschaftsingenieur) die Nachfolge an. Beide kommen von den Ford-Werken in Saarlouis. Nach Angaben des Unternehmens sind sie bereits seit rund einem Jahr bei Weber Automation tätig, um sich in die betrieblichen Abläufe einzuarbeiten.
Volker Weber soll dem Unternehmen nach der Übergabe als Berater zur Seite stehen. Die bestehenden Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.
Bürgermeister Feld begrüßte die frühzeitig geregelte Nachfolge und die Perspektiven für den Standort:
„Ein Unternehmen über viele Jahre erfolgreich aufzubauen, sich immer wieder neuen technischen Herausforderungen zu stellen und gleichzeitig die Weichen für die Zukunft zu stellen, verdient Anerkennung. Ich freue mich, dass Weber Automation mit seinen innovativen Lösungen in Eppelborn verwurzelt ist und die Unternehmensnachfolge vorausschauend vorbereitet wurde. Ich wünsche dem gesamten Team weiterhin viel Erfolg und den neuen Verantwortlichen einen guten Start in ihre künftige Aufgabe.“
Entwicklung des Unternehmens
Das Unternehmen wurde 2001 als WAS Weber Automation Softwarekonstruktion gegründet. Die Wurzeln reichen laut Mitteilung bis 1990 zurück, als Volker Weber mit Elektro Weber den Grundstein legte. Das Angebot wurde seither erweitert. 2015 zog der Betrieb in das heutige Firmengebäude mit Produktionshalle im Gewerbegebiet A1 Interkommunal in Wiesbach.
Leistungsspektrum
Weber Automation entwickelt, konstruiert und fertigt nach eigenen Angaben individuelle Maschinen und Produktionsanlagen, die auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. Das Spektrum reicht von Planung und Konstruktion über Automatisierungstechnik und SPS-Programmierung bis zu Montage und Inbetriebnahme kompletter Anlagen.
Schwerpunkte sind
- Produktionslinien für die Lebensmittelindustrie und die Batteriebranche
- Anlagen für die Elektromobilität
- Robotertechnik
- Verpackungs- und Fördertechnik
Laut Unternehmen entstehen sowohl einzelne Maschinen und Komponenten als auch aufeinander abgestimmte Produktionslösungen. Ziel sei es, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, die Produktivität zu erhöhen und eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen.
Aktuelles Projekt: Förderstrecke mit MRT-Technik
Beim Besuch stellte Volker Weber ein aktuelles Projekt vor: eine Förderstrecke für Lebensmittel, bei der eine MRT-Technologie zur Qualitätsprüfung von Melonen und Avocados eingesetzt wird. Die Qualität von Melonen wird bislang häufig durch Klopfen beurteilt. Diese Methode soll künftig durch eine technische Untersuchung unterstützt oder ersetzt werden.
Die Herausforderung liegt laut Unternehmen in der Konstruktion der Förderstrecke. Da die Magnetfelder der MRT-Anlage berücksichtigt werden müssen, darf sie nicht aus Metall bestehen.







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