Restaurierte Bergbaulore am Haus Rech in Humes eingeweiht

Zeitzeuge des Saarbergbaus enthüllt neu aufgearbeitetes Erinnerungsstück

Aktuelles aus Eppelborn | Bild: Gemeinde Eppelborn Bergbaulore hat neuen Platz am Haus Rech gefunden

Am vergangenen Freitag wurde eine restaurierte Bergbaulore am Haus Rech in Humes offiziell eingeweiht. Die Initiative dazu ging von der IGBCE Illtal aus.

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Ein Stück Humeser Bergbaugeschichte hat einen neuen, gut sichtbaren Platz gefunden: Am vergangenen Freitag wurde die restaurierte Bergbaulore am Haus Rech offiziell eingeweiht.

Die Lore steht bereits seit rund 25 Jahren in Humes, war zuletzt jedoch unterhalb des Sportplatzes kaum noch wahrnehmbar. Bewuchs und Graffiti hatten ihre Spuren hinterlassen. Auf Initiative der IGBCE Illtal entstand die Idee, die Lore aufzuarbeiten und an einem neuen Standort aufzustellen. Die Wahl fiel auf das Haus Rech in Humes.

Viele Helfer beteiligt

Nachdem der Standort feststand, trugen zahlreiche Helferinnen und Helfer zum Gelingen des Projekts bei. Stefan Leinenbach koordinierte gemeinsam mit weiteren Unterstützern die Restaurierung der Lore. Der Obst- und Gartenbauverein half beim Förderantrag für Kleinstprojekte, über den ein Zuschuss von 500 Euro des Landkreises Neunkirchen bewilligt wurde.

Franz Riehm übernahm den Transport, Steven Uhrhan von Elektrobau Schorr kümmerte sich um die Beleuchtung, die sich morgens und abends automatisch einschaltet. Mitarbeiter der Gemeinde bereiteten zudem das Schotterbett für den neuen Standort vor.

Zeitzeuge des Saarbergbaus enthüllt Lore

Die offizielle Enthüllung übernahm Stefan Busch, der 2012 in der Grube Ensdorf das letzte Stück Kohle förderte. Bei der Feier erinnerte er an die Bedeutung des Bergbaus für die Menschen und Familien im Saarland.

Bürgermeister Dr. Andreas Feld würdigte das Engagement aller Beteiligten. Laut Mitteilung bezeichnete er die Aufarbeitung der Lore als Beispiel dafür, wie gemeinsam Heimatgeschichte bewahrt und das Ortsbild aufgewertet werden könne. Das Haus Rech nannte er ein „Herzstück“ von Humes.

Konrad Thull, Vorsitzender der IGBCE Illtal, zeigte sich stolz über die Umsetzung. Er kündigte an, dass künftig auch weitere Bergbauloren in Habach und Wiesbach restauriert werden sollen.

Musikalischer Rahmen und Lampenausstellung

Der Fanfarenzug der Kolpingfamilie Humes sorgte für den musikalischen Rahmen der Feier. Gemeinsam mit den Anwesenden erklang unter anderem das traditionelle Steigerlied.

Zusätzlich wurden bei der Veranstaltung Grubenlampen aus der Sammlung von Harry Lambert ausgestellt. Rund 99 der insgesamt etwa 169 Exemplare seiner Sammlung konnten im Haus Rech besichtigt werden.

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