Eppelborn

Regionalkonferenz in Habach ruft zur Teilnahme am 29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf

Saarländisches Umweltministerium lud ins Bürgerhaus ein – Fördermöglichkeiten für ländliche Räume vorgestellt

Aktuelles aus Eppelborn Gemeinsam die Zukunft unsrer Dörfer gestalten: Aufruf zum 29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Bei einer Regionalkonferenz in Habach ist für den 29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geworben worden. Teilnehmen können Dorfgemeinschaften mit bis zu 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

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Das Saarländische Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz hat am 1. Oktober im Bürgerhaus in Habach zu einer Regionalkonferenz zum 29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ eingeladen. Im Mittelpunkt stand der Aufruf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Leitfrage der Veranstaltung war, wie Dörfer auch künftig lebendig, attraktiv und zukunftsfähig bleiben können.

Wer teilnehmen kann

Teilnahmeberechtigt sind Dorfgemeinschaften mit bis zu 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Voraussetzung ist, dass sie sich für die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, ökologischen und baulichen Belange ihres Dorfes engagieren.

Fördermöglichkeiten vorgestellt

Nach Angaben des Ministeriums lebt gut die Hälfte der saarländischen Bevölkerung in ländlich geprägten Räumen. Nachbarschaftshilfe, ehrenamtliches Engagement und generationsübergreifende Zusammenarbeit gelten demnach als wichtige Säulen des Dorflebens.

Um die Zukunftsfähigkeit der Dörfer weiter zu stärken, wurde mit EU-, Bundes- und Landesmitteln ein integriertes Drei-Säulen-Fördermodell entwickelt. Bei der Konferenz wurden zudem die Fördermöglichkeiten der Agentur ländlicher Raum vorgestellt. Der stellvertretende Referatsleiter Kai Winter erläuterte sie den Teilnehmenden.

Bürgermeister: Menschen sind entscheidend

Aus Sicht von Bürgermeister Andreas Feld geht es beim Wettbewerb nicht allein um Gebäude, Straßen oder einzelne Projekte. Entscheidend seien vor allem die Menschen, die Verantwortung für ihren Ort übernähmen, sich engagierten und gemeinsam etwas bewegten.

Zugleich stünden die Dörfer vor neuen Herausforderungen, etwa bei Dorfentwicklung, Nahversorgung und Mobilität sowie beim gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Gute Ideen gibt es in unseren Dörfern viele“

So wird Feld zitiert. Förderprogramme könnten helfen, aus Ideen konkrete Projekte werden zu lassen. Er hoffe, dass die Regionalkonferenz neue Impulse gegeben und Mut gemacht habe, eigene Ideen einzubringen und Vorhaben anzustoßen.

Erfahrungen aus Reisbach

In einer Gesprächsrunde mit Sven König, Ortsvorsteher von Reisbach, ging es um die Chancen des Wettbewerbs. Reisbach war Siegerdorf des 28. Wettbewerbs.

Bildquellen

Huk Coburg - Michael Ungelenk

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