Die kommunale Wärmeplanung (KWP) in Eppelborn ist gestartet. In den kommenden Monaten erstellen die beauftragte greenventory GmbH aus Freiburg im Breisgau und die saarländische energis GmbH den ersten kommunalen Wärmeplan für die Gemeinde.
Ziel ist es nach Angaben der Gemeinde, eine Handlungsstrategie für die kommunale Wärmewende zu entwickeln. Sie gilt als Bestandteil, um auch im Gebäudesektor bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Die Bürgerschaft soll über Veröffentlichungen und eine Informationsveranstaltung eingebunden werden.
Vier Schritte im Verfahren
Der Prozess läuft mehrstufig ab
- Bestandsanalyse: Zunächst wird der Ist-Zustand der Wärmeversorgung in Eppelborn ermittelt.
- Potenzialanalyse: Untersucht werden lokale klimaneutrale Wärmequellen. Zudem wird das Reduktionspotenzial durch Einsparung und mehr Effizienz bestimmt.
- Zielszenario: Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird ermittelt, welche Technologien zur erneuerbaren Wärmeversorgung künftig eingesetzt werden könnten.
- Maßnahmenkatalog: Er definiert Maßnahmen, die schrittweise zum Zielszenario und zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung beitragen sollen.
Die Lösungen und Maßnahmen sind nicht verpflichtend.
Gesamtes Gemeindegebiet wird untersucht
Im ersten Schritt wurde geprüft, ob Teilgebiete von der Wärmeplanung ausgenommen werden können. Das Verfahren kann verkürzt werden, wenn bereits ohne Datenerhebung davon auszugehen ist, dass Wärme- oder Wasserstoffnetze nicht realisiert werden könnten.
Wegen der bestehenden Gasversorgung und der gestiegenen Wärmebedarfsdichte in den Ortskernen entschied sich die Gemeinde, das gesamte Gemeindegebiet im regulären Verfahren nach dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) zu untersuchen.
Gesetzliche Frist
Das WPG verpflichtet die Kommune, bis zum 30. Juni 2028 einen ersten kommunalen Wärmeplan zu erstellen. Danach ist alle fünf Jahre eine Fortschreibung vorgeschrieben.







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