Der geplante Netto-Markt in Dirmingen soll im November eröffnen. Das teilte der Bürgermeister in seiner wöchentlichen Information (KW 42) mit. Demnach liegt die endgültige, überarbeitete Baugenehmigung vor.
Baustopp wegen offener Fragen zu Hochwasserschutz und Entwässerung
Ende April 2026 hatte die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Neunkirchen das Bauvorhaben vorläufig gestoppt. Offene Fragen zum Hochwasserschutz und zur Entwässerung mussten geklärt werden.
Nach Angaben des Bürgermeisters holte er daraufhin kurzfristig alle Beteiligten an einen Tisch. Gemeinsam mit Ingenieuren und Gutachtern sei vor Ort nach Lösungen gesucht worden. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden auf Kreis- und Landesebene sowie den Fachplanern seien die offenen Punkte Schritt für Schritt geklärt worden.
Die Gemeinde unterstützte die Lösungsfindung nach Angaben des Bürgermeisters mit einer größeren Flutmulde und der Gewährung einer Baulast. Nach der Genehmigung für die Retentionsmulde liege nun auch die endgültige Baugenehmigung vor.
Lange Vorgeschichte des Projekts
Die Bemühungen um einen Markt vor Ort reichen laut Bürgermeister weit zurück:
- Ende 2019: Ein erster Investor war gefunden. Nach Angaben des Bürgermeisters kam das Vorhaben wegen der Corona-Pandemie und steigender Baukosten zum Stillstand.
- Anfang 2021: Mit der RATISBONA Projektentwicklungsgesellschaft gewann die Gemeinde einen neuen Partner. Auch hier erschwerten gestiegene Baukosten die Umsetzung.
- Mai 2023: Die erste Baugenehmigung wurde erteilt. Der Baubeginn ließ dennoch auf sich warten.
- Frühjahr 2025: Die Abrissarbeiten begannen.
- Herbst 2025: Der Bau startete.
Unterstützung kam nach Angaben des Bürgermeisters aus dem gemeindlichen Abrissprogramm. Die Förderung habe er angestoßen, der Gemeinderat habe sie einstimmig beschlossen.
Bürgermeister: Verbesserung der Nahversorgung
Nach Einschätzung des Bürgermeisters verbessert der Markt die Nahversorgung und stärkt die Lebensqualität vor Ort.
„Dass wir heute endlich so weit sind, ist kein Selbstläufer. Es hat viele Gespräche, Ausdauer und die Bereitschaft aller Beteiligten gebraucht, immer wieder gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“
Der Bürgermeister dankte den Grundstückseigentümern, dem Bauamt und insbesondere Peter Lutz, RATISBONA, den beteiligten Behörden und Ingenieurbüros sowie Ortsvorsteher Frank Klein und dem Orts- und Gemeinderat.







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