Eppelborn

Borrwieshalle Dirmingen: Planung für Umbau zum Dorfgemeinschaftshaus läuft

Gesamtkosten werden auf rund 2,4 Millionen Euro geschätzt – Bundesförderung blieb aus, Antrag auf andere Fördermittel vorgesehen

Aktuelles aus Eppelborn Der Bürgermeister informiert – KW 41 „Sachstand Borrwieshalle Dirmingen“

Die wegen statischer Mängel geschlossene Borrwieshalle in Dirmingen soll saniert und zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut werden. Nach Angaben des Bürgermeisters laufen die Planungen, die Gesamtkosten werden auf rund 2,4 Millionen Euro prognostiziert.

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Die Planungen für Sanierung und Umbau der Borrwieshalle in Dirmingen laufen. Das teilte der Bürgermeister in seiner wöchentlichen Information (KW 41) mit. Die Halle musste wegen statischer Mängel an der Dachkonstruktion geschlossen werden.

Umbau zum Dorfgemeinschaftshaus

Nach der Schließung suchte die Gemeindeverwaltung nach Unterbringungsmöglichkeiten für die Vereine. Zugleich trieb sie das Vorhaben „Nutzungsänderung und Sanierung der Borrwieshalle Dirmingen zu einem multifunktionalen Dorfgemeinschaftshaus“ voran.

Bei den Untersuchungen stellte sich laut Bürgermeister heraus, dass für die Halle keine Baugenehmigung als Mehrzweckhalle vorlag. Deshalb müssen alle notwendigen Genehmigungen nach dem aktuellen Rechtsstand eingeholt werden.

Planungsleistungen vergeben

Der Gemeinderat beschloss im Juni, die Planungsleistungen in den Bereichen Architektur, Technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung an verschiedene Planungsbüros zu vergeben. Auch die Projektsteuerung wurde vergeben.

Das Architekturbüro arbeitet nach Angaben des Bürgermeisters derzeit an der Grundlagenermittlung und der Vorplanung. Weitere Fachplaner, insbesondere für Brandschutz und Wärmeschutz (Bauphysik), werden aktuell gesucht und beauftragt. Einen ersten detaillierten Zeitplan für die weiteren Planungsphasen sollen die Planer in den kommenden Wochen übermitteln.

Finanzierung über Fördermittel geplant

Die Gesamtkostenprognose liegt derzeit bei rund 2,4 Millionen Euro. Die Maßnahme soll mit Fördermitteln finanziert werden.

Das Projekt wurde beim Projektaufruf des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ nicht ausgewählt. Vorgesehen ist nun ein Antrag auf eine Zuwendung im Rahmen der nachhaltigen Dorfentwicklung. Diese speist sich aus Bedarfszuweisungen sowie aus Mitteln der Europäischen Union. Genannt werden der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) nach dem Saarländischen Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2023-2027 (SEPL 23-27) und die Richtlinie zur Förderung der nachhaltigen Dorfentwicklung im Saarland (FRL-DE).

Voraussetzung für den Zuschussantrag ist die Haushaltsunterlage Bau (HU-Bau). Sie ist nach Angaben des Bürgermeisters eine zentrale Planungs- und Entscheidungsgrundlage für öffentliche Baumaßnahmen, damit Fördergelder beantragt werden können. Die Gemeinde arbeite derzeit „mit Hochdruck“ daran.

Priorität für den Bürgermeister

Die Borrwieshalle sei immer eine stark genutzte Halle gewesen, erklärte der Bürgermeister. Die Sanierung habe für ihn deshalb höchste Priorität. Ziel sei es, dass Vereinen und Organisationen in Dirmingen bald wieder Räume für Veranstaltungen und den normalen Trainingsbetrieb zur Verfügung stehen.

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