Wirtschaftsminister Jürgen Barke hat der Gemeinde Freisen eine Förderung in Höhe von 2,2 Millionen Euro für die Erweiterung des Gewerbegebiets „Schwann“ bewilligt. Das teilte das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie mit.
Die Mittel stammen aus dem Landesprogramm der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Sie sollen den zweiten Bauabschnitt des dritten Teils des Gewerbegebiets finanzieren.
Fläche und Kosten
Laut Mitteilung hat die Erschließungsfläche eine Größe von rund 2,2 Hektar. Davon sollen rund 1,7 Hektar als Gewerbefläche vermarktet werden.
Für die Erschließung sind demnach folgende Arbeiten erforderlich:
- Geländemodellierungen
- Straßenbau
- Arbeiten für Versorgungsleitungen
- Arbeiten für die Kanalisation
Die Gesamtkosten belaufen sich nach Angaben des Ministeriums auf rund 3,65 Millionen Euro. Das Land übernimmt 70 Prozent des förderfähigen Defizits.
Stimmen
Barke sagte
„Das Land unterstützt die Kommunen dabei, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung zu schaffen. Die Gemeinde Freisen hat ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Mit der Erweiterung des Gewerbegebietes ‚Schwann‘ wollen wir deshalb auch künftig neue Perspektiven für Unternehmen und Beschäftigte eröffnen. Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Wandels brauchen unsere Betriebe attraktive Flächen und verlässliche Rahmenbedingungen, damit Investitionen und Wachstum vor Ort möglich werden.“
Karl-Josef Scheer, Bürgermeister der Gemeinde Freisen, sagte:
„Die Gemeinde Freisen hat in den letzten Jahren einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung zu verzeichnen. Neben der geplanten Vergrößerung der Industrie- und Gewerbefläche für die KNDS in Schwarzerden ist die Erweiterung des Gewerbegebietes „Schwann“ in Grügelborn gerade für mittelständige Gewerbe- und Handelsbetriebe der nächste folgerichtige Schritt.“



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