VdK stellt sich gegen Leistungskürzungen bei Kassenpatienten

Patient mit Infusionsständer (Archiv)
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Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, warnt vor Leistungskürzungen bei gesetzlich Krankenversicherten. "Der VdK erwartet, dass die Vorschläge der Kommission die Beitragszahlenden entlasten und keine Leistungskürzungen verursachen", sagte Bentele den Zeitungen der Funke-Mediengruppe

Warnung vor Leistungskürzungen

Die präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, hat vor möglichen Leistungskürzungen bei gesetzlich Krankenversicherten gewarnt. Sie betonte, dass die Vorschläge der Kommission die Beitragszahlenden entlasten sollten, ohne Leistungskürzungen zu verursachen.

Strukturelle Reformen gefordert

Bentele forderte strukturelle Reformen, die Einnahmen und Ausgaben ausbalancieren, ohne die Versorgungsqualität zu gefährden. Sie äußerte sich im Vorfeld der Berichterstattung der Finanzkommission Gesundheit, die einen Katalog mit 60 Sparvorschlägen im Gesundheitswesen vorlegen wird.

Beitrag aller Beteiligten

Bentele betonte, dass alle Beteiligten einen Beitrag leisten müssen. Der Bund solle für gesamtgesellschaftliche Aufgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufkommen. Leistungserbringer sollten durch ein vorübergehendes Ausgabenmoratorium entlastet werden.

Finanzierung und soziale gerechtigkeit

Bentele sprach sich für eine ausgewogenere Finanzierung aus, indem die Beitragsbemessungsgrenze in der GKV angehoben und weitere Einkommensarten einbezogen werden. Sie lehnte die Abschaffung der kostenlosen Familienversicherung als versteckte Beitragserhöhung ab,da dies dem solidarischen gedanken in der GKV entgegenstehe und vor allem Frauen und Familien mit kleinen Einkommen belaste.

Kritik an Zusatzbelastungen

Höhere Arzneimittelzuzahlungen oder eine Rückkehr zur Praxisgebühr wären laut Bentele eine „unsoziale Zusatzbelastung“, die vor allem chronisch Kranke, ältere Menschen und einkommensschwache Patienten treffen würde.


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