Gewerkschaft warnt vor Ende der Verbeamtung für Lehrkräfte

GEW (Archiv)
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<h3>Warnung vor Ende der Verbeamtung von Lehrern</h3> Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, hat vor der Bildungsministerkonferenz am Donnerstag vor einem Ende der Verbeamtung von Lehrern gewarnt. <h4>Kritik an Vorstoß aus Sachsen</h4> Finnern kritisierte den Vorstoß des sächsischen Kultusministers Conrad Clemens (CDU), Lehrkräfte nicht mehr als Beamte einzustellen. Sie sagte der "Rheinischen Post", dieser Ansatz ziele darauf ab, "Beschäftigtengruppen gegeneinander auszuspielen und die Lehrkräftezimmer zu spalten

Debatte über Verbeamtung von Lehrern

Vor der Bildungsministerkonferenz am Donnerstag hat die Vorsitzende der gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, vor einem Ende der verbeamtung von Lehrern gewarnt.

Kritik an sächsischem Vorstoß

Finnern kritisierte den Vorstoß des sächsischen Kultusministers Conrad Clemens (CDU), Lehrkräfte nicht mehr als Beamte einzustellen. Sie sagte der „Rheinischen Post“, dieser Ansatz ziele darauf ab, „Beschäftigtengruppen gegeneinander auszuspielen und die Lehrkräftezimmer zu spalten“. Die Debatte werde auf dem Rücken der Lehrkräfte ausgetragen und schüre Ängste und Unsicherheit.

Lehrkräftemangel als Argument

Mit Blick auf den Lehrkräftemangel in Deutschland bezeichnete Finnern die Initiative als unpassend. Sie sei das falsche Signal an junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen oder Lehramt studieren. Die Verbeamtung sei ein wichtiges Attraktivitätskriterium für den Beruf.

Position des Kultusministers

sachsens Kultusminister Conrad Clemens hatte sich zuvor für weniger Verbeamtungen ausgesprochen. Er bezeichnete den Beamtenstatus für Lehrer als „aus der Zeit gefallen“ und will bei der Bildungsministerkonferenz vorschlagen, ab 2030 keine Lehrkräfte mehr zu verbeamten.


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